1. The Wizard
2. Traveller In Time
3. Easy Livin'
4. Poet's Justice
5. Circle Of Hands
6. Rainbow Demon
7. All My Life
8. Paradise
9. The Spell
2. Traveller In Time
3. Easy Livin'
4. Poet's Justice
5. Circle Of Hands
6. Rainbow Demon
7. All My Life
8. Paradise
9. The Spell
Ich bin heute immer wieder überrascht, wie kreativ die Bands in den 70ern waren, denn sie veröffentlichten ein hochkarätiges Album nach dem anderen, manchmal sogar zwei in einem Jahr. Nachdem URIAH HEEP mit "Look at yourself" ihren Sound gefunden hatten, legten sie mit "Demons & Wizards" ein paar Monate später gleich den nächsten Kracher nach. Aufgenommen wurde das Album zwischen der US- und Europa-Tour 1972, es steht für den endgültigen Durchbruch der Band. Mit "Demons & Wizards" stellte sich auch endlich der kommerzielle Erfolg ein, bei uns in Deutschland kletterte es bis auf Platz 5 der Charts, in den USA zwar nur auf Platz 23, wurde dort aber mit einer "goldenen Schallplatte" ausgezeichnet. Hauptverantwortlich für diesen Erfolg dürfte mit Sicherheit die Granantenummer "Easy Livin'" gewesen sein, wenngleich ich keinen einzigen Song ausgemacht hätte, der wirklich qualitativ abfallen würde. "Demons & Wizards" wartet mit allem auf, was den progressiven Hardrock der 70er ausgemacht hat, da gibt es rockige Gitarrenriffs, eine treibende Orgel und der mehrstimmige Gesang tut sein Übriges. Die Songs gehen sofort in Fleisch und Blut über, sie haben die ganzen Jahrzehnte schadlos überstanden, will damit sagen, dass man sich auch fast 50 (!) Jahre später an ihnen noch nicht satt gehört hat. Im Gegenteil, "Poet's Justice", "Circle of Hands", "The Wizard", "Rainbow Demon" oder "Traveller in Time" sind einfach zum niederknien, das ist für meinen Geschmack perfekte Musik. Anspieltipps? Alles! Mein Fazit: Es ist einfach so, dass ich bei den ersten HEEP-Alben richtige Probleme bekomme, sie irgendwie zu ordnen. Ich kann nicht sagen, welches das beste sein soll, ob "Look at yourself", "Demons &Wizards" oder "The Magician's Bithday"? Oder doch "Salisbury"? Es ist eigentlich auch müßig, Fakt ist, dass diese Musik genial ist, je nach Tagesform suche ich mir dann eben mein Lieblingsalbum raus! ;-)
Man könnte es ja auch so ausdrücken, dass die BYRON-Ära kein richtig schlechtes Album hervorgebracht hat, schade, dass er seine Alkoholsucht nie unter Kontrolle bekommen hat und 1985 daran starb .... was für eine Verschwendung von Talent! (AMAZON)

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