2. Hymn To The Gods Of Night
3. Fire Of Ecstasy
4. The Oracle Of Apollo
5. The Voice As Weapon
6. Moira
7. Nemesis
8. The Wine Of Violence
9. A Token Of My Hatred
10. Summoning The Powers
11. Flames Of Thy Power (From Blood They Rise)
12. Arms Of Mercury
13. By The Gods
14. Areopagos
15. The Judgement Of The Son
16. Hammer Of The Winds
17. Guilt Or Innocence
18. The Fields Of Asphodel
19. When The Legends Die
20. Anemone (Withered Hopes...Forsaken)
21. The Waters Of Acheron
22. Fantasy And Fugue In D Minor (The Death Of Orestes)
23. Resurrection Day (The Finale)
Mit einer Doppel-CD geht's in die zweite (und letzte) Runde dieser Rockoper. Wie der Vorgänger lässt sich auch "The House Of Atreus, Act II" schwer am Stück genießen - es sei denn, man bringt viel Geduld, Muße und am besten auch einen Kopfhörer mit. Die zahlreichen orchestralen (Instrumental-)Zwischenstücke, die VIRGIN STEELE-Mastermind David DeFeis zwischen die meist sehr harten Songs gepflastert hat, garantieren zwar den ungestörten Fluss der Oper, werden Otto Normalbanger aber eher an den Nerven zerren. Egal. Wer Tiefgang statt Fastfood für sein Geld will, liegt hier trotzdem goldrichtig und kann sich mit Hilfe des fetten CD-Booklets voll und ganz in die Atriden-Sage fallen lassen. Neben typischen VIRGIN STEELE-Hymnen wie 'The Wine Of Violence' (auch auf der aktuellen "Dynamit"-CD vertreten), 'By The Gods', 'When The Legends Die', 'A Token Of My Hatred' oder 'Fire Of Ecstasy' sind es bei näherer Betrachtung gerade kurze Zwischenspiele wie etwa 'Hymn To The Gods Of Night' oder 'Nemesis', die für Spannung sorgen und das epische Moment der Rockoper ausmachen. Hier und da entdeckt der Hörer (musikalische) Themen aus "Act I", die in besonders dramatischen Momenten eingeflochten werden und das Ganze perfekt abrunden. Warum ich trotzdem "nur" 8,5 Punkte verteilt habe? Weil zwei der besten Nummern, 'Wings Of Vengeance' und 'Flames Of Thy Power', bereits vorab auf dem Minialbum "Magick Fire Music" veröffentlicht wurden und vielen VIRGIN STEELE-Fans schon bekannt sind - was den Wert dieses Doppelalbums leider ein wenig schmälert. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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