1. Penitenziagite
2. The Dark Age
3. Grand Inquisitor
4. Maid Of Orleans
5. New Crusade
6. The Edict
7. Voice From The Heaven
8. Devil's Woman
9. Torture
10. A New Handbook
11. Sentence Of Death
12. Theme For The Innocence
2. The Dark Age
3. Grand Inquisitor
4. Maid Of Orleans
5. New Crusade
6. The Edict
7. Voice From The Heaven
8. Devil's Woman
9. Torture
10. A New Handbook
11. Sentence Of Death
12. Theme For The Innocence
Neue Besen kehren angeblich gut. Neue Frontmänner scheinbar auch, wie der Fall des Argentiniers Gustavo Gabano zeigt, der im Februar letzten Jahres das langjährige Frontfräulein der Italiener, Federica DeBoni, ablöste. Eine höchst überfällige Maßnahme, wenn ihr mich fragt. Schließlich konnte die Signorina mit der Reibeisenstimme weder auf den bisherigen Tonträgern des Ensembles noch auf der Bühne wirklich überzeugen. Anders Gaucho Gabano, der aufgrund seiner Sangesleistung auf The Dark Age zwar nicht als neuer Dickinson, Adams, Tate, Kiske oder Kürsch durchgeht, mit seinem variablen Organ über weite Strecken aber durchaus zu überzeugen weiß. Womit wir gleichzeitig bei der Krux der Platte wären: WHITE SKULL heben sich mit ihrem Neuzugang hinterm Mikro nur noch geringfügig von der italienischen Konkurrenz um Labyrinth, Domine, Drakkar und Konsorten ab. So frönt die Kapelle um die Gitarrenfraktion Nick Savio und Tony Fonto auf Studioalbum numero cinque der südlich des Brenners vorherrschenden Einheitspasta aus Power-, Bombast- und Prog Metal mit starken Klassikanleihen. Leider ohne durchschlagenden Erfolg. Auch bei WHITE SKULL rangieren die meisten Kompositionen aufgrund ihrer Komplexität im unteren Drittel der nach oben offenen Ohrwurm-Richterskala. Den scudetto werden die Nachfahren Vivaldis, Verdis und Puccinis mit The Dark Age also nicht holen. Schlechter als das Gros der Releases der Serie A ist die Mittelaltersaga (huch, wie originell...) aber auch nicht.(ROCK HARD 6 / 10)


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