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White Skull - Tales From The North




Release Info: 1999 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Italien - 1988 - Power Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. The Quest
2. Tales From The North
3. Asgard
4. Gods Of The Sea
5. Viking's Tomb
6. Kriemhild Story
7. The Killing Queen
8. The Terrific Slaughter
9. Horant
10. Fighting And Feasting
11. Here We Are
12. Still Alive

Wer zu den Bewunderern des '96er Debüts "I Won't Burn Alone" zählt, läuft mitunter Gefahr, dafür ausgelacht zu werden - immerhin wird auf besagtem Silberling sowohl optisch als auch lyrisch und musikalisch jedes nur erdenkliche Hartwurstklischee verbraten. Mir gefällt's - den zweiten Rundling und die vor kurzem veröffentlichte EP habe ich allerdings verpaßt. Um so größer die Überraschung, als der dritte Longplay-Release ins Haus flatterte und mir auf Anhieb eine Sturmfrisur verpaßte. (Wie geht das denn bei so wenigen Haaren...? - Red.) Unglaublich, was für eine Entwicklung die Italiener durchgemacht haben. Was Frontfrau Federica 'Sister' De Boni und ihre Mannen auf Plastik gebannt haben, ist nach den nervigen Ergüssen einer ganzen Armada unsäglicher Clones endlich mal wieder ein True Metal-Brett vom Feinsten, das den Werken von Acts wie Hammerfall, Rhapsody und Labyrinth kaum nachsteht. Wetten, daß WHITE SKULL mit "Tales From The North" in kürzester Zeit der Anschluß an die Spitze gelingt? Unterstützt von einer knallharten, transparenten Produktion, wird hier meist flott vorgetragener, mächtig dynamisch und bombastisch arrangierter Power Metal par excellence zelebriert, der ausnahmslos überzeugen kann. Kracher wie der Titeltrack, 'Gods Of The Sea', 'Viking's Tomb' und 'Horant' werden nicht nur von geilen Gitarrensoli veredelt, sondern bergen jede Menge Hitpotential und Hymnencharakter in sich. Bei zwei Songs gibt's gar vokale Unterstützung von Grave Digger-Scheff Chris Boltendahl. Und der muß sich schon anstrengen, um hier bestehen zu können, da Madame mächtig Gas gibt. Mit ihrer superben, irgendwo zwischen Leather (Chastain) Leone ('Asgard'), Teresa (Harlow) Straley ('The Terrible Slaughter') und Jutta (Zed Yago) Weinhold ('Kriemhild Story') angesiedelten, kratzig-rauchigen Stimme deckt Federica ein breites Spektrum ab und geht mal eben als derzeit beste Metal-Shouterin durch. That's what I call Wiedererkennungswert! (Scheint, als wäre auch durch dein Sprachleitsystem ein kräftiges Stürmchen gefegt... - Red.) Da auch die Herren Musiker ständig unter Strom stehen und kompetent Dampf ablassen, muß hier wohl von einem Pflichtkauf für True Metal-Lunatics ausgegangen werden. Mucho geil and very metal! (ROCK HARD 9 / 10)

White Skull - Photo


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