1. Brotherhood Of Metal
2. Everybody's Rockin'
3. Smoke On The Horizon
4. Louder Than Loud
5. Tyrant King
6. Party All Night
7. Tonight We Ride
8. 1982
9. Hell On Earth
10. The Devil Made Me Do It
11. Evil In Me
Als Vertreter der seligen Achtziger wissen THE RODS natürlich, wie man Hits schreibt. Simple Riffs, pumpende Beats und einprägsame Refrains sind Grundbestandteile fast aller Songs auf „Brotherhood Of Metal“, dem zweiten Comeback-Versuch nach „Vengeance“ (2011), das allerdings noch wie eine billige Eigenproduktion klang. Diesmal sind die Stärken des Power-Trios jedoch professionell in Szene gesetzt. Im besten Falle machen die Songs des Albums einfach nur unverfänglich gute Laune (´Smoke On The Horizon´, ´Louder Than Loud´, ´Everybody´s Rockin´´), im schlechtesten Falle sind die Texte doch etwas nahe an den bekannten Manowar-Plattitüden (jede Menge Metaller-aller-Länder-vereinigt-euch-Pathos im Titelsong). Natürlich haben die New Yorker jedes Recht, mit Twisted Sister, Anvil und Manowar in einem Atemzug genannt zu werden oder sich gar selbst zu „covern“, ihr Stil ist nun mal eine fast 40 Jahre alte Mischung aus Rock´n´Roll und Metal. Und die hat durchaus noch ihren unwiderstehlichen Old-School-Charme. Bei ´1982´ lässt man die alten Zeiten sogar stilsicher aufleben, das Stück wäre früher genauso hitverdächtig gewesen wie ´Party All Night´, das klingt, als hätten die Beastie Boys um fünf Uhr morgens das Studio gestürmt. Mehr Licht als Schatten! (ROCK HARD 7,5 / 10)


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