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Turner, Joe Lynn - Nothing's Changed


Release Info: 1995 - Music For Nations - Full Length
Band Info: USA - 1984 - AOR
Bewertung:  7,5           


Songs:

1. Promise Of Love
2. I Believe
3. Bad Blood
4. Imagination
5. Baby's Got A Habit
6. Satisfy Me
7. All Or Nothing At All
8. Save A Place
9. Nothing's Changed
10. Liviana's Intro
11. The Last Thing
12. Let Me Love You Again
13. Knock Knock

Das einzige Manko dieser musikalisch durchweg gelungenen Scheibe ist das für meinen Geschmack fürchterliche Coverfoto, auf dem Meister Turner dreinschaut, als hätte er vor, sich beim nächsten Maskenball als Hildegard Knef-Gedächtnisfregatte unters Volk zu mischen. In der Hauptsache geht das von Savatage-Gitarrist Al Pitrelli produzierte Album jedoch einen stilsicheren Weg. Joe und seine handwerklich höchst kompetenten Gastmusikanten (u.a. legte Dream Theater-Keyboarder Derek Sherinian die Keyboard-Teppiche) pfeifen auf die allgemeine Trend-Hysterie und begeben sich mit Rhythm'n'Blues, Soul-Elementen und tackernden Ragtime-Pianos versehenem Rock zurück in die späten Siebziger, ohne auch nur eine Sekunde nach Sab oder Zep zu klingen. 'Nothing's Changed' ist ein etwas knackiger geratener Nachbar von Bob Seger, Jackson Browne, Journey oder Coverdale-Solo-Frühwerken wie 'Northwinds', also nichts für Auf-die-Rübe-Fetischisten oder Trübsalbläser. Seventies-Nostalgiker und Liebhaber melodisch nett aufgezogener Mucke, mit der man nicht gerade die Nachbarschaft durchs geschlossene Fenster jagt, sollten im nächsten Record Shop dagegen mal ein Öhrchen riskieren. Anspieltip: 'All Or Nothing At All'. (ROCK HARD 7,5 / 10)

Joe Lynn Turnerauf Discogs




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