1. Gangland
2. Take It
3. Minotaur
4. Hellbound
5. Mirror
6. Silver And Gold
7. Blackjack
8. The Story So Far
9. Tyger Bay
10. Don't Stop By
Schon mit dem Debüt-Album „Wild Cat" hatten die TYGERS OF PAN TANG inmitten der gerade beginnenden NWOBHM für Furore gesorgt. Den endgültigen Durchbruch schaffte die Band jedoch mit dem Nachfolger „Spellbound", der unter der Regie von Producer Chris Tsangarides entstand. Am Mikro war Jess Cox (heute Promoter bei Neat Records) von Jon Deverill (ex-Persian Risk) abgelöst worden, und als zusätzlichen Gitarristen hatte man mit John Sykes den entscheidenden Neuzugang zu verbuchen. Der spätere Lizzy- und Whitesnake-Klampfer steht hier logischerweise noch nicht so im Mittelpunkt wie bei seinen späteren Projekten, verblüfft aber trotzdem mit einer hochklassigen Vorstellung, die die TYGERS OF PAN TANG schnell an die Spitze der damaligen Rock-Szene katapultierte. Das aggressive Titelstück, die gefühlvolle Ballade ´Don´t Stop By´ oder die Singleauskopplung ´The Story So Far´ (die - bei allem Respekt vor den melodiösen Gitarrenleads - einen dezenten Schlagereinfluss aufweist) sind nur einige Beispiele für das exzellente Songwriting der Briten, die mit dieser Scheibe ihre Sternstunde erlebten. „Spellbound" geht folgerichtig als unbestrittenes Referenz-Album der NWOBHM über die Ziellinie und transportiert auch heute noch den unbedarften Charme der frühen Achtziger. Ebenfalls nicht wegzudiskutieren ist zudem die Tatsache, dass die TYGERS einen der coolsten Bandnamen des Genres erfunden haben... (ROCK HARD)


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