1. Bound To Destroy
2. Madness
3. Victim Of The Night
4. Wildfire
5. Flying Fortress
6. Vengeance
7. The Fire Within
8. We Got The Force
Könnte sein, dass dem einen oder anderen Mega-Undergroundler das dritte Eisen der Göteborger AIR RAID (nach den Stormspell/Import-Releases „Danger Ahead" und „Night Of The Axe") wegen seiner recht deutlichen Euro-Metal-Schlagseite nicht dreckig genug ist, aber das muss einen nicht stören: Neu-Sänger Arthur W. Andersson legt seine Vocals zwischen energetischem Shouter und Heldentenor über acht astrein ausgearbeitete Gute-Laune-Schoten, bei denen man manchmal an eine - bitte ohne negative Konnotation lesen! - Proberaum-Version von Iron Maiden (post-„Seventh Son...") und manchmal an skandinavischen Melodic Metal nicht nur aus den Achtzigern, sondern auch aus den Neunzigern denken muss (´Wildfire´ hat zudem zumindest in den Strophen einen fetten Japan-Metal-Touch und das Instrumental ´Flying Fortress´ eine Running-Wild-Färbung). Klasse sind nicht nur die melodischen Soli (wird da generell endlich wieder mehr Wert drauf gelegt?), auch die unaufgeregten Refrains gefallen, allen voran die von ´Madness´, ´Victim Of The Night´ und ´Vengeance´. Gutes Album, gute Band! (ROCK HARD 8 / 10)


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