2. Queen Of The Dead
3. The Orpheus Taboo
4. Kingdom Of The Fearless (The Destruction Of Troy)
5. The Black Light Bacchanalia (The Age That Is To Come)
6. Zeus Ascendent
7. By The Hammer Of Zeus (And The Wrecking Ball Of Fire)
8. Rumanian Folk Dance No. 3
9. Delirium 'Excerpt'
10. Snakeskin Voodoo Man
11. The Enchanter
12. Bone China
13. No Quarter
14. Bone China Reprise
15. Chloe Dancer
16. Gentle Groove
17. Darkness Darkness
18. Death Letter Blues
19. Spoonful
Wenn man einen Blick in unser diesmonatiges 1988-Special wirft, könnte man beim Gedanken daran, was VIRGIN STEELE in den Achtzigern und Neunzigern für Großartigkeiten verbrochen haben, schon ein bisschen heulen - und umso mehr, wenn am nächsten Tag das neue Boxset der Long-Island-Truppe ins Haus flattert. Das „Seven Devils Moonshine“ getaufte Package umfasst ein brandneues Studio-Doppelalbum („Ghost Harvest“), einen Silberling mit Re-Recordings von Bandklassikern in neuen Fassungen und Covertracks („Gothic Voodoo Anthems“) sowie die um Bonustracks ergänzten Re-Releases von „Hyms To Victory“ und „The Book Of Burning“. Das Doppelalbum ist in etwa gleichauf mit den letzten, ebenfalls nicht allzu prallen VIRGIN STEELE-Platten (und somit „erträglich“ - wenn auch mit insgesamt 39 Songs viel zu lang). Spätestens als die orchestrale Version von ´I Will Come For You´ aus den Boxen schallte, war ich dann aber wirklich sauer. Wer in aller Welt hat denn bitte darum gebeten? Muss man das eigene Schaffen derart vergewaltigen? Ernsthaft, irgendwann muss auch mal Schluss sein. Mir reicht´s jedenfalls, ich höre jetzt „Age Of Consent“, „Noble Savage“ und „The Marriage Of Heaven And Hell“, ziehe mir dazu ´ne Pulle Rotwein rein und erfreue mich an dem, was mal war. (ROCK HARD)


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