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Saint Vitus - C.O.D.

Saint Vitus - C.O.D.

Release Info: 1992 - Hellhound - Full Length
Band Info: USA - 1980 - Doom Metal      
Bewertung: 7,5                    


Songs:

1. Intro
2. Children Of Doom
3. Planet Of Judgement
4. Shadow Of A Skeleton
5. (I Am) The Screaming Banshee
6. Plague Of Man
7. Imagination Man
8. Fear
9. Get Away
10. Bela
11. A Timeless Tale
12. Hallows Victim (Exhumed)

Hmmm. Fragezeichen auf der Stirn. "C.O.D." steht für "Children Of Doom", obwohl wir es doch mit den Godfathers of Doom zu tun haben, die nach dem vielbejammerten Abschied ihres Schlangenbeschwörers Wino mit dem ehemaligen Count Raven-Sänger Christian antreten. Produziert von Don Dokken (!), erweist sich "C.O.D." als Angriff von Chandler und Co. auf den amerikanischen Markt, auf dem ST. VITUS trotz überragender Alben niemals richtig Fuß fassen konnten. Oder, um Tacheles zu reden: Dies ist das bisher kommerziellste Album einer Band, die heutzutage von den immer tougher werdenden Soundgarden über Pantera, C.O.C. bis hin zu Cathedral als Inspirationsquelle genannt wird oder T-Shirt-technisch durch die Gegend spaziert. Nach dem ersten Hören des unvermeidlichen Metal-Intros und des folgenden Openers 'Children Of Doom' blättert die Kult-Patina in riesigen Fetzen von ST.VITUS ab. Why?No Wino! Doch so nach und nach findet man sich damit ab, daß Kollege Weinrich nur noch obsessed ist und gewöhnt sich an Mr. Ozzy Hearalike aus Schweden. Zwar nicht so richtig, doch Chandlers Gitarrenwechselspiel aus Tommy-meets-Hendrix-meets-Ashton (aha! - Red.),also genau die Komponente, die mich, bevor ich ST.VITUS mit Wino das erste Mal live sah, immer am meisten bei den Doomgods kickte, die stimmt noch hundertprozentig. Ein Song wie 'Shadow Of A Skeleton' kriecht immer noch wie Spicewürmer durch Sanddünen, tempotechnisch etwas wie der Nachfolger von 'Patra' vom "V"-Album. Im Gegensatz dazu ist '(I Am) The Screaming Banshee' für VITUS superschnell, etwa im 'War Is Our Destiny'-Speed. Bei diesem Song klingt Christian, der mittlerweile dritte Sänger der Rand, fast schon wino-ig, bei anderen wie 'Plague Of Man' oder 'Planet Of Judgement' jedoch eher weinerig. Ich glaube dieses Album noch etwas öfter hören zu müssen, bis ich meinen, hmmm, Frieden mit ihm geschlossen habe. Bis dahin: 8,5 Punkte für eine Zukunft, die live noch erspielt werden muß. (ROCK HARD 8,5 / 10)






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