1. Light Up
2. Lorelei
3. Mother Dear
4. Lonely Child
5. Midnight Ride
6. Born For Adventure
7. Prelude 12
8. Suite Madame Blue
Eröffnet wird das Album mit dem verspielten und leicht „spacigen“, mit Synthesizern und Chören aufgepeppten „Light Up“, das sich hinten raus zu einem richtig feinen Rocker entwickelt. Coole Nummer, die mir sehr gut gefällt, ebenso wie das daran anschließende „Lorelei“. Die Nummer ist ebenso im klassischen Hardrock zu verorten, auch hier sind die spacigen Keyboards auffällig.
„Mother Dear“ ist grandioser Prog-Rock, sehr futuristisch und ebenfalls extrem Keyboard-lastig, für die bombastischen und symphonischen Momente steht das abschließende „Suite Madame Blue“. Vor allem hinten raus entwickelt sich die Nummer richtig heftig und sorgt so für ein bombastisches und fast schon dramatisches Finale. Die Nummer ist wirklich toll und irgendwie eben auch zeitgemäß, das ist Musik der 70er.
Ansonsten gibt es wieder eine Reihe melodischer Rocker zu hören, „Midnight Ride“ und „Born For Adventure“ wären da zu nennen, aber auch die Halbballade „Lonely Child“. Letztere Nummer hat wieder einen leicht futuristischen Touch, allerdings fehlt der Nummer der letzte Biss, guter Ansatz aber irgendwie unfertig.
Zur Besatzung gibt es zu sagen, dass TOMMY SHAW als neuer Gitarrist zur Band gestoßen ist, weil JOHN CURULEWSKI den kommerziellen Weg nicht weiter gehen wollte, er unterschrieb den Vertrag mit „A&M Records“ nicht. SHAW stieß zwar 1975 zur Band, war aber an „Equinox“ noch nicht beteiligt, er gab sein Debüt erst bei dem darauffolgenden Album „Chrystal Ball“.
Während das 1973 bereits erschienen Album „Styx II“ 1975 bis auf Platz 20 der US-Charts kletterte, schaffte es „Equinox“ nur auf Platz 58, war aber insgesamt 50 Wochen in den Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet.
Mein Fazit: Ich persönlich finde, dass „Equinox“ das bis dahin beste Album der Band ist, die Synthesizer und Keyboards sind hier sehr dominant, aber nie aufdringlich, sondern wurden sehr stimmig in die Kompositionen eingefügt. Das Album hat einen schönen „futuristischen“ Touch, ist aber auf der anderen Seite dicht am klassischen Hardrock. Tolle Mischung, dennoch hat es für 5 Sterne nicht ganz gereicht.(AMAZON)
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