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Adorned Brood - Heldentat

Adorned Brood - Heldentat



Release Info: 2006 - Black Bards -  Full Length
Band Info: Deutschland - 1993 - Viking Metal
Bewertung: 7     


Songs:

1. Es Ist Zeit...

2. Tanze Mit Dem Tod
3. In Vitro
4. Farewell
5. Sandmann
6. Der Albtraum
7. 7 Tage Lang
8. Tierra Del Fuego
9. Gezeichnet
10. Felidae
11. Heldentat
12. ...Sie Ist Erwacht




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Ein gesundes Selbstvertrauen ist ja eine feine Sache, aber bei ADORNED BROOD zeugen der Titel und der Infotext vielmehr von komplettem Realitätsverlust. So bezeichnen sich die Grevenbroicher als Deutschlands Pagan-Band No. 1, obwohl sie auf ihrem bereits fünften Album immer noch nicht über das Niveau einer Schülerband herausgekommen sind - der Besuch der in der Dankesliste aufgeführten Musikhochschule Meerbusch hat wohl nicht viel geholfen. Die Rhythmus-Sektion stolpert mit Rumpel-Beats durch die Songs, die Riffs sind unfassbar bieder, und die unheilige Allianz aus gegröltem Sprechgesang, hysterischem Kreischen sowie schmerzhaft schiefem Trulla-Trällern macht die Chose komplett unhörbar. Die Black-Metal-Elemente der Vergangenheit sind komplett verschwunden. Stattdessen dominieren Mittelalter-Einflüsse den Sound, die besonders deutlich bei der Ballade ´Farewell´, dem hörbarsten Song der Scheibe, zum Tragen kommen. Dazu gesellen sich noch pseudo-anspruchsvolle Texte, die teils unfreiwillig komisch sind - allen voran ´In Vitro´ (Nicht durch Lust und Qual geboren/Im kalten Glas herangezogen). Wiglaf Droste, bitte übernehmen sie!
Als Tiefpunkt wird das traditionelle Trinklied ´7 Tage lang´ als Metal-Schlager krumm geschunkelt. Bei Konzerten soll es während dieses Songs stets eine Kiste Freibier für das Publikum geben, aber ich bezweifle, ob die reicht, um den Schmerz zu lindern. (ROCK HARD 3 / 10)



Adorned Brood - Photo

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