Bewertung: 7,5
HROM – ein etwas merkwürdiger Bandname. Hatte ich zuerst an etwas Lautmalerisches gedacht, erklärt sich die Namensgebung durch Bandgründer Jan Loncik, der aus der Slowakei stammt und das slowakische Wort für „Donner“ auch in seiner Wahlheimat Kanada beibehalten hat. Beibehalten hat er auch ein Faible für europäischen Power Metal, der episch ausgearbeitet und fast durchgängig schön schnell gespielt und mit starken Refrains versehen ist.Da es sich nach „Blesk“ (von Loncik noch im kompletten Alleingang 2009 eingespielt) und dem ersten Teil der Powerheart-Saga (aus dem Jahr 2015) inzwischen um den dritten Longplayer der Mannen um den Multiinstrumentalisten handelt, sind die Songs exzellent ausgearbeitet und sehr abwechslungsreich. Und kamen mir trotzdem seltsam vertraut vor. Nach längerem Nachdenken bin ich dann doch auf die Soundverwandten gestoßen: ATTACK aus Hannover mit dem Bandkopf, Bassist und Sänger Ricky van Helden hatten sehr ähnliche Gesangslinien und einen sehr ähnlichen Bass-Sound. Eine Top-Referenz also. Inzwischen sind HROM auch als echte Band anzusehen, da beide Gitarristen am Songwriting beteiligt waren und Jan Loncik (der auf dem letzten Album noch zusätzlich an den Drums zu hören war) inzwischen nur noch als Fronter agiert. Alle Genre-Fans sollten dem Fünfer aus Alberta mal ein Ohr leihen, damit es hoffentlich auch noch „Legends of Powerheart: Part III” zu bestaunen gibt. (VAMPSTER)


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