1. Hydra
2. St. George And The Dragon
3. 99
4. Lorraine
5. All Us Boys
6. Mama
7. White Sister
8. A Secret Love
Das Album beginnt stark. "Hydra" ist 7 Minuten lang und zeigt die progressive Facette von Toto. David Paich - auf diesem Album sehr oft als Leadstimme vorkommend - singt die Geschichte von einem bösen Drachen der eine junge Frau entführt. "St. George and the Dragon" erzählt daraufhin die Geschichte aus der Sicht des heldenhaften St. George, der besagte Dame zu retten versucht. Zwar sind hier Bobby Kimball, es ist aber Paich, der dem Lied mit seinem Klavier die spezielle Note verleiht. Dann kommt auch schon "99", Steve Lukathers einziger Gesangsbeitrag auf Hydra. Eine sehr schöne Ballade, aber mit 5:16 einfach viel zu lang, gegen Ende wirkt sie einfach nur noch gestreckt.
Dave Paich kehrt mit "Lorraine" zurück, hier wechseln sich ruhige melodische Passagen mit purem Hardrock ab, wer einen Vergleich will, sollte sich "Angela" vom Debut anhören. Beides ausgezeichnete Lieder.
LP Seite Nummer 2 beginnt mit "All us Boys" und Paichs finalem Gesangspart auf Hydra. Die Härte von "Lorraine" wird beibehalten, diesmal ist sie durchgehend. Mit "Mama" kommt das zweite von drei Highlights auf Hydra. Bobby Kimball begibt sich in Melancholisch anhauchende Bluesgebiete, seine Stimme macht diesen Song so gut. Zum Ende hin wird's nochmal härter, mit "White Sister" - einem Publikumsliebling - haben wir hier die EIGENTLICHE Single von Hydra - Steve Lukather äußerte sich dazu mal in einem Interview - und ich denke, hätte man den Kracher statt 99 rausgehauen, dann wäre Hydra erfolgreicher geworden. Mit "A Secret Love" wird's dann nochmal ruhiger aber wunderschön zum Abschluss.(AMAZON)
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