1. The Red & The Black
2. O.D. 'd On Life Itself
3. Hot Rails To Hell
4. 7 Screaming Diz-Busters
5. Baby Ice Dog
6. Wings Wetted Down
7. Teen Archer
8. Mistress Of The Salmon Salt (Quicklime Girl)
Die Erfinder des Heavy-Metal-Umlauts veröffentlichten ziemlich genau ein Jahr nach ihrem Debütalbum ihren zweiten Longplayer "Tyranny and Mutation". Musikalisch beschritten sie den Weg, den sie ein Jahr zuvor mit ihrem grandiosen Debütalbum eingeschlagen hatten, allerdings finde ich, dass es hier sehr viel mehr Hardrock zu hören gibt, als das noch auf dem Vorgänger der Fall war.
Diese Mischung aus klassischem Hardrock, Psychedelic- und Prog-Rock, dürfte wohl der Grund gewesen sein, warum man sie die "amerikanischen" BLACK SABBATH nannte. Musikalisch gibt es da tatsächlich Ähnlichkeiten, aber diesem Vergleich können sie meiner Meinung nach standhalten. Ich finde sie sind definitiv eigenständig, der Versuch sie in diese Ecke zu schupsen, ging wohl damals von ihrem Manager SANDY PEARLMAN aus.
Das passt schon mal vom Gesang her nicht, auch ist die Stimmung und Atmosphäre nicht so düster wie die der ersten SABBATH-Alben. Dazu kommt noch, dass BLUE ÖYSTER CULT schon immer sehr viel Wert auf ihre Texte legten, die sie teilweise von Schriftstellern wie RICHARD MELTZER schrieben ließen, aber auch PATTI SMITH und Manager PEARLMAN trugen Texte bei. PATTI SMITH war ja in den 70ern mir Keyboarder ALLEN LANNIER, insofern gehörte die ja quasi zur Band.
Hauptsongschreiber der Band war aber definitiv Drummer ALBERT BOUCHARD, der fast bei jedem Song von "Tyranny and Mutation" beteiligt war.
BLUE ÖYSTER CULT waren noch nie Mainstream, was wohl ein Grund ist, warum die Band eigentlich nur in den USA größere Erfolge feiern konnte, allerdings sind auch da die Bäume nicht in den Himmel gefallen.
Eigentlich ist das sehr schade, denn die Kompositionen der Band sind extrem ausgefeilt und perfekt gespielt, die konnten wirklich was. Da gibt es richtig knackige Rocker zu hören, aber auch ziemlich spaciges und abgehobenes Zeug - einfach klasse Musik.
Für diese Art Musik ist ERIC BLOOM der perfekte Sänger, seine Stimme passt perfekt, bei Bedarf sehr gefühlvoll oder auch dreckig, dann mal wieder ziemlich abgehoben und stimmungsvoll.
Das Pech von BLUE ÖYSTER CULT war eventuell, dass ihre Musik einfach nicht wirklich zeitgemäß war. Im selben Jahr veröffentlichten PINK FLOYD "The dark Side of the Moon" und LED ZEPPELIN "Houses of the Holy" und bestimmten damit Trends und setzten Maßstäbe. Vielleicht war es auch nur ihr Ruf als Hardrock-Band für "Intellektuelle" ..... wer weiß?
In jedem Fall gefällt mir das Album sehr, sehr gut, ich finde es grandios und auch wenn es kommerziell nicht sonderlich erfolgreich war, würde ich es zu den Klassikern zählen. Die Songs sind sehr vielschichtig und abwechslungsreich, aus diesem Grund würde ich fast empfehlen sich das Album in einem Zug anzuhören. Anspieltipps fallen mir wirklich extrem schwer, der Opener "The Red and the Black" würde definitiv dazu gehören, dann noch "Mistress of the Salmon Salt", "Hot Rails to Hell" und "Baby Ice Dog". Tja, das wäre dann schon die halbe Platte .... insofern kann man sich gleich den ganzen Longplayer reinzerren - lohnt sich alle Tage.
Man muss noch erwähnen, dass diese digital bearbeiten Aufnahmen richtig gut klingen, das haben die wirklich klasse hinbekommen. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert, zumindest für mich, weil ich gerne diesen etwas "angestaubten" Klang von damals habe. Na ja .... Jammern auf hohem Niveau eben. ;-)
Diese Mischung aus klassischem Hardrock, Psychedelic- und Prog-Rock, dürfte wohl der Grund gewesen sein, warum man sie die "amerikanischen" BLACK SABBATH nannte. Musikalisch gibt es da tatsächlich Ähnlichkeiten, aber diesem Vergleich können sie meiner Meinung nach standhalten. Ich finde sie sind definitiv eigenständig, der Versuch sie in diese Ecke zu schupsen, ging wohl damals von ihrem Manager SANDY PEARLMAN aus.
Das passt schon mal vom Gesang her nicht, auch ist die Stimmung und Atmosphäre nicht so düster wie die der ersten SABBATH-Alben. Dazu kommt noch, dass BLUE ÖYSTER CULT schon immer sehr viel Wert auf ihre Texte legten, die sie teilweise von Schriftstellern wie RICHARD MELTZER schrieben ließen, aber auch PATTI SMITH und Manager PEARLMAN trugen Texte bei. PATTI SMITH war ja in den 70ern mir Keyboarder ALLEN LANNIER, insofern gehörte die ja quasi zur Band.
Hauptsongschreiber der Band war aber definitiv Drummer ALBERT BOUCHARD, der fast bei jedem Song von "Tyranny and Mutation" beteiligt war.
BLUE ÖYSTER CULT waren noch nie Mainstream, was wohl ein Grund ist, warum die Band eigentlich nur in den USA größere Erfolge feiern konnte, allerdings sind auch da die Bäume nicht in den Himmel gefallen.
Eigentlich ist das sehr schade, denn die Kompositionen der Band sind extrem ausgefeilt und perfekt gespielt, die konnten wirklich was. Da gibt es richtig knackige Rocker zu hören, aber auch ziemlich spaciges und abgehobenes Zeug - einfach klasse Musik.
Für diese Art Musik ist ERIC BLOOM der perfekte Sänger, seine Stimme passt perfekt, bei Bedarf sehr gefühlvoll oder auch dreckig, dann mal wieder ziemlich abgehoben und stimmungsvoll.
Das Pech von BLUE ÖYSTER CULT war eventuell, dass ihre Musik einfach nicht wirklich zeitgemäß war. Im selben Jahr veröffentlichten PINK FLOYD "The dark Side of the Moon" und LED ZEPPELIN "Houses of the Holy" und bestimmten damit Trends und setzten Maßstäbe. Vielleicht war es auch nur ihr Ruf als Hardrock-Band für "Intellektuelle" ..... wer weiß?
In jedem Fall gefällt mir das Album sehr, sehr gut, ich finde es grandios und auch wenn es kommerziell nicht sonderlich erfolgreich war, würde ich es zu den Klassikern zählen. Die Songs sind sehr vielschichtig und abwechslungsreich, aus diesem Grund würde ich fast empfehlen sich das Album in einem Zug anzuhören. Anspieltipps fallen mir wirklich extrem schwer, der Opener "The Red and the Black" würde definitiv dazu gehören, dann noch "Mistress of the Salmon Salt", "Hot Rails to Hell" und "Baby Ice Dog". Tja, das wäre dann schon die halbe Platte .... insofern kann man sich gleich den ganzen Longplayer reinzerren - lohnt sich alle Tage.
Man muss noch erwähnen, dass diese digital bearbeiten Aufnahmen richtig gut klingen, das haben die wirklich klasse hinbekommen. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert, zumindest für mich, weil ich gerne diesen etwas "angestaubten" Klang von damals habe. Na ja .... Jammern auf hohem Niveau eben. ;-)
Mein Fazit: Ich glaube, dass die Musik von BLUE ÖYSTER CULT heute nicht mehr viele Menschen kennen, was jammerschade ist. Auf "Tyranny and Mutation" zeigen sie, was für eine tolle Band sie waren, oder besser gesagt sind, denn die sind ja heute nicht unterwegs. Im Laufe der Jahre haben sie noch allerhand probiert, die ersten drei Alben sind aber eindeutig von klassischem Hardrock, sowie von Prog- und Psychedelic-Rock geprägt. Wer auf etwas abgedrehten Rock aus den 70ern steht, der dürfte hier definitiv richtig sein .... cooles Album! (AMAZON)
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