1. Mark Of The Beast
Nein, dies ist keine neue MANILLA ROAD-Scheibe - sondern ein (offiziell) unveröffentlichtes Juwel aus dem Jahre 1981. Ursprünglich sollte „Mark Of The Beast" unter dem Titel „Dreams Of Eschaton" zwischen den ersten beiden MR-Longplayern „Invasion" und „Metal" erscheinen, war der Band aber aus unerfindlichen Gründen nicht stark genug. Die Tapes wurden zurückgehalten, fanden aber Jahre später als qualitativ minderwertiger, unvollständiger Bootleg doch noch den Weg an die Öffentlichkeit.
Nun also wurde das Album so veröffentlicht, wie es die Band damals beabsichtigte - mit einem vernünftigen Booklet, Songtexten und informativen Linernotes. In musikalischer Hinsicht muss sich die Scheibe nicht hinter „Invasion" oder „Metal" verstecken, auch wenn einige Tracks sehr verspielt und etwas softer als gewohnt rüberkommen. Man muss sich das Ganze schon konzentriert anhören, um die Vorzüge von „Mark Of The Beast" zu entdecken - aber wenn euch die völlig unverwechselbare, eigenartige Atmosphäre, die sämtliche MR-Releases auszeichnet, erst mal gepackt hat, werdet ihr das Teil lieben. Fans der Band müssen sowieso zugreifen - aber das versteht sich ja von selbst. (ROCK HARD 9,5 / 10)


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