1. Speed Of The Strike
2. Relentless
3. For The Horde
4. Let Us Roam
5. Black Sails
6. Hymn Of Hate
7. Appassionata
8. Death To Tyrants
9. Fire And Ice
Nicht zu Unrecht bescheinigte Kollege Lukas den Kaliforniern zuletzt zwar ein hohes technisches Niveau, aber auch einen Mangel an songschreiberischer Finesse. Die virtuosen Licks und Soli waren auf „Slave To The Sword" noch zu sehr Selbstzweck und existierten sozusagen neben den jeweiligen Songs, die ihrerseits zwar solide, aber nie großartig waren. Das hat sich auf „Ride Forth" grundlegend geändert. Die Verschmelzung von traditionellem Flitzefinger-Metal mit melodischem Death Metal gelingt diesmal perfekt. Das liegt vor allem an den Leadgitarren, die den Gesang so geschickt untermalen, dass Melodien und Hooks entstehen, die man mit Growls alleine nicht realisieren könnte. Insgesamt haben EXMORTUS das Qualitätsniveau noch mal angehoben. Die Songstrukturen sind straffer, die Riffs treffsicherer und die Soli wirklich mitreißend. Auch der Sound weiß zu begeistern, besonders durch die fetten und doch crispen Gitarren. Ein starkes Album, das ich mir nebenbei bemerkt eher von Skeletonwitch erhofft hatte. Aber so kann´s gehen... (ROCK HARD 8,5 / 10)


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