1. Venom
2. Empire Of Lies
3. We Own The Night
4. Nightmare
5. Face The Enemy
6. Domino Theory
7. Jehovah
8. Rise
9. Time Machine
10. Holding On
11. Rock Through The Night
12. Reach For The Sky
Vor allem in den neunziger Jahren war Flitzefinger Chris Impellitteri mit seiner nach ihm benannten Band ein wichtiger Melodic-Metal-Anker in einer sich - egal, wie man das fand - stark verändernden Musiklandschaft, das 1996er „Screaming Symphony"-Meisterwerk habe ich erst vor kurzem auf unserer „Verdammt lang´ her"-Seite vorgestellt. Seit „Wicked Maiden" sind bereits wieder sechs Jahre vergangen, aber an der Stilistik hat das nicht gerüttelt: Auch „Venom" offeriert den typischen IMPELLITTERI-Sound mit zehn knackig inszenierten Dreieinhalb-Minütern gerne mit speedigem Anstrich, die von Rob Rock einmal mehr das gesangliche Krönchen aufgesetzt bekommen. Und dennoch: Irgendwas fehlt hier, der mittlerweile 14. Release der Truppe (EPs mitgezählt) kann nicht zu den großen Highlights der Diskografie aufschließen und erledigt den Zieleinlauf „nur" auf hohem, aber nicht nachhaltig beeindruckendem oder gar überirdischem Niveau. Dass „Venom" ein wenig auf Nummer sicher geht, möchte man dabei nicht zum Vorwurf machen, dass trotz einer allgegenwärtigen Melodiösität nichts so richtig hängen bleiben will, ist dagegen echt schade: Captain Hook sucht seinen Pattex. (ROCK HARD 7 / 10)


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