1. Kingslayer
Aus irgendwelchen Gründen konnte ich mich bisher noch nie so richtig mit GRAND MAGUS anfreunden. Zu unspektakulär und ideenlos lethargierten die beiden bisherigen Stoner-Doomrock-Mix-Konserven der Schweden vor sich hin, um irgendwelche Anflüge von Begeisterung zu entfachen. Auf „Wolf´s Return" geben die Burschen für ihre Verhältnisse zwar mittlerweile richtig Gas, was aber letztendlich trotz ein paar spärlich eingestreuter nordischer Folk-Elemente lediglich zur Folge hat, dass man sich stilistisch ein gutes Stück in die Richtung von Sänger/Gitarrist JBs Nebenprojekt, den Spiritual Beggars, begibt. Allerdings haben diese mit Michael Amott einen absolut begnadeten Ausnahmekönner an der Klampfe, dem JB an der Sechssaitigen nicht auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Wo Amott kompositorische Schwächen mit herausragendem Talent kaschiert (siehe auch Spiritual-Beggars-Review in dieser Ausgabe), wandeln GRAND MAGUS im bedeutungslosen Allerweltsgeplänkel. Subjektiv ist „Wolf´s Return" mal wieder nur teilweise hörbar. Objektiv gesehen dürfte es allerdings noch etliche Leute geben, die stilistischer Sicherheit uninspiriertem Songwriting den Vorzug geben und denen die zum Teil immer noch vertretenen doomigen Faultierriffs und -grooves die Bewegungslosigkeit erhalten. Von daher eine knappe Sieben. (ROCK HARD 7 / 10)


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