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Tolkki's Timo Avalon - The Enigma Birth



Release Info: 2021 - Frontiers - Full Length
Band Info: Finnland - 2012 - Symphonic Metal
Bewertung: 8

Songs:

1. The Enigma Birth
2. I Just Collapse
3. Memories
4. Master Of Hell
5. Beautiful Lie
6. Truth
7. Another Day
8. Beauty And War
9. Dreaming
10. The Fire And The Sinner
11. Time
12. Without Fear

Heute gibt es etwas Neues von Timo Tolkki, der bereits das vierte Album seines Projektes rausbringt. The Enigma Birth heißt das Album und mal wieder hat Timo neben seinen Mitmusikern eine Anzahl Gastsänger*innen begeistern können. Neben James LaBrie (Dream Theater) sind noch Fabio Lione (AngraEternal Idol), Raphael Mendes (Icon Of Sin), Jake E (Chyra), Pellek (YouTube-Star), Marina La Torraca (Phantom EliteExit Eden), Caterina Nix (Chaos Magic) und Brittney Slayes (Unleash The Archers) entweder allein oder auch als Duo mit dabei.

Mal wieder beweist Timo Tolkki sein Gespür für große Momente, tolle Melodien und opernhafte Momente. Schon der Opener überrascht. The Enigma Birth wird von dem mir vollkommen unbekannten Pelleck eingesungen, der dem rasanten Track den richtigen Dreh verpasst. Ab und an klingt die Stimme etwas gequält in den hohen Lagen, aber das ist zu verschmerzen. Davon kann der gerne mehr abliefern. Dann kommt bei I Just Collapse Caterina Nix zum Einsatz. Leider wird die sehr hoch aufgelegte Latte nicht mehr erreicht. Der Song ist ok, das eindrucksvolle Geklampfe reißt es raus, aber mehr auch nicht. Mal sehen, wie sich bei Memories das erste Damenduo schlägt. Noch mal ist Caterina Nix am Start, die sich mit Brittney Slayes an dieser wunderschönen Ballade versucht. Das gelingt beiden wunderbar und somit schafft es der Song in die Anspieltipps. Die Überraschung folgt bei Master Of HellRaphael Mendes darf jetzt das erste Mal beweisen, dass er nicht nur als Bruce Dickinson Stimmimitator auf seinem YouTube-Kanal überzeugt, sondern auch hier stimmlich wunderbar reinpasst und verleiht diesem und auch seinem zweiten eingesungenen Song Beauty And War den richtigen Power Metal Aspekt.

Dabei muss ich auch mal Marco Lazzarini erwähnen, der hier einen richtig guten Job macht. Sein Drumming ist unglaublich auf den Punkt und druckvoll. Das hört man vor allem auch bei den Songs, die Fabio Leone singt. Dreaming und auch der Abschlusstrack Without Fear gehören neben dem besagten Drumming auch durch Leones Stimme mit zu den besten Songs des Albums. Timo Tolkki schafft es immer wieder, durch gute Soli aufzulockern und das macht das Album insgesamt schon interessant. Jake E. und James LaBrie steuern ihre Stimmen zu jeweils einem Song bei, und auch das ist nicht so übel. Sieger der Stimmen ist aber eindeutig Raphael Mendes gefolgt von Fabio. Marina La Torraca zeigt bei Another Day, dass sie diese Art von Songs super meistert. Der leicht poppige, balladenhafte Track gewinnt dadurch eindeutig, wobei aber die schnelleren Songs, die durch die Herren dargeboten werden, wesentlich gefälliger sind. Das zweite Duett bestreiten Jake E. und Brittney Slayes, die der dritten Ballade The Fire And The Sinner etwas Dramatisches verleihen. Immer wieder sind es aber die Gitarrensoli von Timo Tolkki, die für Akzente sorgen. Nach einer knappen Stunde ist das Album dann zu Ende. (TIME FOR METAL 8,7 / 10)


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