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Attacker - Soul Taker



Release Info: 2004 - Iron Glory - Full Length
Band Info: USA - 1984 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. The End
2. Forgotten
3. Sleepy Hollow
4. Tortured Existence
5. Soul Taker
6. Jack
7. The Conquerors
8. Return To Mordor
9. Raging Fist
10. Until We Meet Again

Es ist manchmal schon bizarr: Mitte der Achtziger, als ATTACKER mit dem guten „Battle At Helm´s Deep"-Album debütierten, echauffierte sich nahezu die gesamte Metal-Szene (inkl. der Presse) über die enorm hohen, sirenenartigen Vocals von Bob Mitchell. Jetzt ist der Mann erneut bei ATTACKER eingestiegen, und alle jubeln, als hätten sie ´nen Sechser im Lotto. So ein Blödsinn. Aber nicht, dass ich falsch verstanden werde: Ich mochte den Gesang von Bob schon immer. Seine plombenzerstörenden Schreie machen auch auf „Soul Taker" mächtig was her und passen nach wie vor prima zum durch und durch old-schoolig klingenden Material. Leider fehlen ein wenig die absoluten Höhepunkte; der Großteil des Albums bewegt sich auf einem recht hohen, aber eben nicht spektakulären Niveau. Zudem hat man die beiden schwächsten Songs der Scheibe - ´Forgotten´ und das mit einem furchtbaren Refrain ausgestattete ´Sleepy Hollow´ - an die Positionen zwei und drei geparkt. Das erleichtert den Einstieg nicht gerade, ändert aber nichts daran, dass die ordentlich produzierte „Soul Taker"-CD alles in allem gut mundendes Futter für sämtliche Headbanger sein dürfte, die Mittachtziger-US-Metal nach wie vor auf den täglichen Speiseplan setzen. Bon apetit!(ROCK HARD 7,5 / 10)


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