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Holy Moses - Redefined Mayhem



Release Info: 2014 - Steamhammer - Full Length
Band Info: Deutschland - 1980 - Thrash Metal
Bewertung: 8    


Songs:

1. Hellhound
2. Triggered
3. Undead Dogs
4. Into The Dark
5. Sacred Sorrows
6. Process Of Projection
7. Fading Realities
8. Liars
9. Redemption Of The Shattered
10. Whet The Knife
11. Delusion
12. One Step Ahead Of Death
13. This Dirt

Die Erwartungshaltung an HOLY MOSES dürfte aufgrund der konfusen Geschichte der Band momentan eher gering sein, umso überraschender erscheint mit „Redefined Mayhem" nun ein Album, das vom ersten bis zum letzten Ton erstklassigen Teutonen-Thrash beinhaltet. Von Tue Madsen kompetent gemischt, rattern pfeilschnelle Drum-Patterns und präzise gespielte Riffs durch die Boxen, die von Sabina Classens giftigen Punk-Style-Vocals gekrönt werden. Besonders gut gefallen die mühelos umgesetzten Taktverschiebungen und die hervorragende Gitarrenarbeit von Peter Geltat, der sich mit seinem Jazz-Background recht locker auf Anhieb zwischen Megadeth- und Voivod-artigen Stilen bewegt. Die Gitarre sorgt dann auch immer wieder für starke Melodien, ohne die eine gute Knüppel-Platte nicht auskommt. Für meinen Geschmack hätte sich die Band öfter aus dem Thrash-Kontext herauswagen sollen, lediglich ´Liars´ hat etwas von einer Punk-Hymne und sorgt damit für angenehme Abwechslung. Dafür macht man nicht den Fehler von Voivod, überlange Technik-Epen aufzuziehen, sondern kommt bei den 13 Titeln kurz und knackig auf den Punkt. Eine sehr starke Platte, die vom spielerischen Niveau und der Attitüde her durchaus die Genre-Benchmark, nämlich die letzten Kreator-Releases, erreicht. Mehr zu den neuen HOLY MOSES erfahrt ihr im nächsten Heft. (ROCK HARD 8 / 10)




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