1. Roads To Nazca
2. Cosmovision
3. Corridors Of Knowledge
4. Spirits Of The Sunset
5. The Church
6. Behold The Nighttime
7. Necropolis
8. The Cemetary Road
9. Kill For The New Messiah
10. The Spiral Of Madness
11. Last Flight To Sirius
12. Riddle In The Ocean
Wie viele (für die Fans) schmerzhafte Comebacks mussten wir in den letzten Jahren ertragen. Wie gut tat es da, dass uns die Franzosen NIGHTMARE Stück für Stück klar machten, dass dies bei ihnen nicht der Fall sein würde: Die Mini-CD von 1999 („Astral Deliverance"), die 2000er Doppel-Live-CD „Live Deliverance" sowie der mehr als überzeugende Auftritt beim W:O:A im letzten Jahr verdeutlichten, dass NIGHTMARE wussten, was sie taten. Auch den Verlust von Sänger Jean-Marie Boix, der vor zwei Jahren im Alter von 36 Jahren an Krebs starb, hat man verkraftet: Der bisherige Drummer Jo Amore hat die Sticks an seinen Bruder David abgegeben und steht nun der Band als Sänger vor.
Mit dem neuen Longplayer (nach „Waiting For Twilight" von 1984 und „Power From The Universe" von ´85 erst der dritte in der Geschichte der Band) beeindrucken NIGHTMARE durch und durch: Man hat den richtigen Mittelweg zwischen Tradition und Zukunftsorientierung gefunden. Mit dem sinfonischen Power Metal von „Cosmovision" begeht man nicht den Fehler, sich stilistisch auf den Verdiensten der Vergangenheit auszuruhen, ist aber trotzdem den eigenen Roots so sehr treu geblieben, dass man nie wie ein Abklatsch von Acts wie Rhapsody und Konsorten wirkt. Nein: „Cosmovision" ist ein lebhaftes Album geworden, das für NIGHTMARE die optimale Basis darstellt, um die Erfolge einzuheimsen, die ihnen im ersten Abschnitt ihrer Bandgeschichte verwehrt geblieben waren. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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