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Temple Of Rock - Spirit On A Mission


Release Info: 2015 - InAkustik - Full Length
Band Info: Deutschland - 2010 - Hard Rock
Bewertung: 8


Songs:

1. Live And Let Live
2. Communion
3. Vigilante Man
4. Rock City
5. Saviour Machine
6. Something Of The Night
7. All Our Yesterdays
8. Bulletproof
9. Let The Devil Scream
10. Good Times
11. Restless Heart
12. Wicked

Einige Jahre musste man sich um den ehemaligen Jungstar der deutschen Hardrock-Szene eher Sorgen machen, umso erfreulicher ist es, dass es mit der Karriere von MICHAEL SCHENKER seit einiger Zeit wieder bergauf geht. Im Grunde ist es wie im Fußball: Jeder Erfolg vom Wochenende will auch langfristig als Trend bestätigt werden. Und genau diese Funktion erfüllt „Spirit On A Mission" nach dem Überraschungserfolg mit „Bridge The Gap" und den vielbeachteten Tourneen unter dem Banner Temple Of Rock. Die wichtigste Erkenntnis: Die Crew mit den ehemaligen Scorpions Herman Rarebell und Francis Buchholz ist in den letzten Monaten hörbar zusammengewachsen. Tausendsassa Doogie White interpretiert das neue Material noch smarter und souveräner (und wirkt nicht mehr wie ein Leihsänger), während Keyboarder und Gitarrist Wayne Findlay als jüngstes Mitglied hörbare Spuren im Gesamtsound hinterlässt. Dass Schenker gegenüber „Bridge The Gap" etwas aus dem Rampenlicht heraustritt (die Soli stechen z.B. weniger stark heraus), ist keineswegs ein Nachteil des Albums, sondern ein Zeichen guten Songwritings. Hier muss nichts ausgeglichen oder übertüncht werden, „Spirit On A Mission" wirkt bis zum letzten Ton wie eine geschlossene Mannschaftsleistung. Groovende Rocker wie das mit einem hypnotischen Beat ausgestattete ´Vigilante Man´ hätte man noch erwarten können, die vier schnellen, harten Nummern sind in ihrer Konsequenz schon eher eine Überraschung. Dazwischen wird es natürlich auch mal melodiöser. Die ganz auffälligen Glanztaten der Frühphase mit auf Kante genähten Instrumental-Exzessen darf man nicht erwarten, dafür gibt´s ein Füllhorn an Spielfreude und Lockerheit, das man bei dem blonden Gitarristen lange vermisst hat. (ROCK HARD 7,5 / 10)

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