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Soilwork - The Living Infinite



Release Info: 2013 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Schweden - 1996 - Death Metal
Bewertung: 7,5 


Songs:

1. Spectrum Of Eternity
2. Memories Confined
3. This Momentary Bliss
4. Tongue
5. The Living Infinite I
6. Let The First Wave Rise
7. Vesta
8. Realm Of The Wasted
9. The Windswept Mercy
10. Whispers And Lights

11. Entering Aeons
12. Long Live The Misanthrope
13. Drowning With Silence
14. Antidotes In Passing
15. Leech
16. The Living Infinite II
17. Loyal Shadow
18. Rise Above The Sentiment
19. Parasite Blues
20. Owls Predict, Oracles Atand Guard

Einige haben die Band um Fronter Björn „Speed" Strid nach dem erneuten Ausstieg von Hauptsongwriter Peter Wichers bereits abgeschrieben. Doch SOILWORK funktionieren mit dem neuen, bereits bei Speeds Classic-Rock-Nebenprojekt The Night Flight Orchestra erprobten Gitarristen David Andersson so gut, dass sich die Schweden mit „The Living Infinite" erstmals an ein Doppelalbum gewagt haben. Auffällig ist, dass einige Songs mit ihren Blastspeed-Rasereien deutlich in die Richtung von Strapping Young Lad tendieren (was wahrscheinlich von der Kollaboration von Devin Townsend und SOILWORK-Schlagzeuger Dirk Verbeuren auf „Deconstruction" herrührt). Mit ´Spectrum Of Eternity´, ´This Momentary Bliss´, ´Tongue´ und ´Leech´ hat die Band Hochgeschwindigkeitsgranaten im Programm, die sich mit ihren hymnischen Refrains zu Live-Klassikern mausern dürften. Es liegt allerdings anscheinend in der Natur eines Doppelalbums, nicht nur Highlights zu offenbaren, und so erliegen SOILWORK ab und an ebenfalls dem verfänglichen Reiz, ein paar durchschnittliche Tracks auf den Doppeldecker zu hieven. Dementsprechend fällt der zweite Longplayer nicht ganz so zwingend wie der erste aus. Dennoch ist „The Living Infinite" insgesamt eine starke Vorstellung, die viele dem Sextett nicht mehr zugetraut hätten. (ROCK HARD 8 / 10)

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