Bewertung: 7,5
Mit Freuden präsentieren uns die brasilianischen Extrem Metaller Semblant ihr bereits viertes Album Vermilion Eclipse. Zu erwarten ist nicht weniger als eine grandiose Mischung aus Extreme Metal Riffs, gepaart mit Engelsgesang und weiteren symphonischen Elementen. Und gleich mit dem Opener Enrage, der vorab veröffentlicht wurde, werden ebenjene Erwartungen direkt voll erfüllt. Melodische Gitarren und Synth Riffs gehen über in brachiale Double Bass Gewitter und werden mit Shouts und cleanem Gesang im Wechselspiel ergänzt. Im Anschluss überzeugt Destiny In Curse mit treibendem Midtempo Riffs ehe Purified insgesamt etwas den Fuß vom Gas nimmt und fast schon als Ballade durchgeht. So wechseln sich die Songs in dieser Hinsicht weiter ab, sodass nach dem druckvollen The Human Eclipse wieder das etwas gemächlichere Somber Concern folgt. Dieses Zusammenspiel zwischen extremem Melodic und sanftem Symphonic Metal zieht sich auch durch das weitere Album als roter Faden durch. So stellt etwa Through The Denial das wirklich alle Elemente in sich vereint und zwischen den Welten Melodeath und Modern Metal am Rande der Radiotauglichkeit wandelt. Black Sun Genesis (Legacy of Blood pt. VI) hebt sich dagegen ab, da es wesentlich rockiger daherkommt. Den Abschluss macht mit Day One Oblivion dann noch ein zehnminütiges Epos das von Akustik- über Klavier und Blast Passagen alles in sich vereint.
Fazit


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