1. Edge Of Our Dreams
2. Can You Love Someone (For Just One Night)
3. Breakdown In Communication
4. Hungry
5. Rebel Heartache
6. Lights Go Out
7. Our Story Isn't Over
8. Going Down In Flames
9. Rock In The City
10. One Minute To Midnight
11. Long Road Home
12. Anthem For Rock 'n' Roll
Von den ersten Tönen des Openers ‘Edge Of Our Dreams’ (dessen Noch-eine-Oktave-höher-Refrain-Repetitionsschema fast schon schmerzlich an den 1989 von Stock Aitken Waterman ersonnenen Jason Donovan-Hit ‘Too Many Broken Hearts’ gemahnt) an weiß man, was Bad Baron vor den Ohren haben: Diese frisch ins Rennen geschickte finnische Melodic Rock-Band kennt sich sowohl in der AOR- als auch Pop-Sektion der Achtziger aus, wie sie zudem – Arrangement-seitig – auch von einem aktuellen Melodic-Phänomen wie Ghost Wind bekommen haben muss. Ein vermeintlich symbiotisches Erfolgsprinzip, welches sie meint, in 13 Songs kompositorisch durchziehen zu können/müssen. Die Hör-Realität sieht jedoch anders aus. Zu schnell wird man von den immergleichen – wie auch abgeschmackten – Songwriting-Mustern gelangweilt (die uninspirierten und keinerlei Authentizität versprühenden Texte aus dem großen Rock-Phrasen-Almanach mal ganz außen vor gelassen) und fragt sich am Ende von ACE OF HEARTS, ob es seit 1991 je eine dummdreistere Kopie der damals delektablen Danger Danger gab. (METAL HAMMER 3 / 7)


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