1. Slaughter The Martyr
Der für meinen Geschmack zu unausgegoren und gewollt experimentell ausgefallene Albumvorgänger „Catharsis“ ist endgültig Geschichte, „Øf Kingdøm And Crøwn“ geht schon beim ersten Durchlauf als stilistische Kurskorrektur und Rückbesinnung auf die eigenen Stärken durch. Es braucht nämlich nur die ersten Takte des gut zehnminütigen Openers ´Slaughter The Martyr´, um festzustellen, dass diese Nummer auch auf einem Referenzalbum wie „The Blackening“ eine prima Figur abgegeben hätte. Zurück zum totalen Riffgewitter geht der Oakland-Vierer aber nicht, sondern wechselt im weiteren Albumverlauf geschickt zwischen Brutalität (´Bløødshøt´) und melodiösen Parts, die oftmals cleanen Gesang enthalten und von tollen Gesangsharmonien begleitet werden. Basser Jared MacEachern und vor allem Robb Flynn haben sich gesanglich enorm verbessert, was Stücke wie ´My Hands Are Empty´, ´Unhalløwed´ oder der Albumcloser ´Arrøws In Wørds Frøm The Sky´ beweisen. MACHINE HEAD erfinden sich mit dem zehnten Studioalbum der Bandgeschichte nicht neu, aber sie haben ihren Stärken einige frische Facetten hinzugefügt, was ihnen unter dem Strich sogar neue Fans bescheren dürfte.(ROCK HARD 9 / 10)


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