BEHEMOTH beweisen auch mit ihrem neuesten Opus, dass sie nicht aufzuhalten sind und kurz vor der Aufnahme in den Extrem-Metal-Olymp stehen. „The Apostasy" explodiert förmlich vor Bombast, spielerischem Irrsinn, Bösartigkeit und Einfallsreichtum. Okay, das mächtig in den Vordergrund gemischte Extrem-Drumming von Inferno ist nicht jedermanns Sache, passt aber perfekt zur technischen Linie, die die Polen seit „Satanica" fahren. Mit brutalen Filigran-Kloppern wie ´Kriegsphilosophie´ oder ´Pazuzu´ erreichen BEHEMOTH sogar die Klasse ihres bisherigen Überwerks „Zos Kia Cultus", dem ich auch heute noch zehn Punkte geben würde. Doch Nergal & Co. sind 2007 deutlich progressiver und bewegen sich mit Songs wie ´Libertheme´ oder ´Inner Sanctum´ (mit Nevermores Warrel Dane als Gastsänger) mittlerweile in einem bizarren Death-Metal-Paralleluniversum. Staunt und huldigt! (ROCK HARD 8 / 10)


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