1. Manifesto
Manchmal
reicht ein Blick auf den Bandnamen, dem Artwork und der Spiellänge aus, um zu
wissen womit man es zu tun hat. Wie in diesem Fall: Languish aus den USA
knallen uns mit ihrem dritten Streich ein 26(!) minütiges Death / Grindcore Geprügel
vor den Latz.
Hört
man sich die ersten Songs an, erinnern Languish immer wieder an Napalm Death,
Morbid Angel oder Nasum. Der Opener «Manifesto» zeigt dabei die Marschrichtung
vor: Ohne Umschweife Gas geben. Man hört zu und befindet sich unvermittelt in
Song Nummer Zwei wieder, der etwas mehr Death Metal als Grindcore bietet. Auch
«Parasite» und «Ripped Remains» beweisen, dass Languish durchaus in der Lage
sind das Tempo zu kontrollieren. Ihre Grindcore-Seite zeigen sie dann bei
«Poisoned Chalice» und «The Collector» die einfach nur alles zerstören, was
Ihnen in die Quere kommt.
Ein
Fazit zu ziehen, ist dann gar nicht so einfach. Auf der einen Seite beherrschen
die Amerikaner ihr Metier, aber man wird während der ganzen Zeit das Gefühl
nicht los, man habe dies alles schon mal (besser) gehört. «Feeding The Flames
Of Annihilation» ist ein Album, bei dem man nach 26 Minuten eigentlich genug
hat. Wer aber an grindigem Death seine Freude hat, der sollte mal in das Album
reinhören.


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