1. Digital Dementia
Laut
Label zählen Mastic Scum zu den bekanntesten Metal Exporten Österreichs. Nun,
mir sagte die Band bisher nichts, das obwohl bereits fünf Alben veröffentlicht
wurden und die Bandgründung auch bereits vor über 30 Jahren stattfand. Neun
lange Jahre dauerte es seit dem letzten Album, bis nun mit «Icon» ein
Nachfolger eingeprügelt wurde.
Schwierig
gestaltet sich auch die Schubladisierung der Band. Die Basis bildet Death
Metal, aber Mastic Scum bedienen sich auch gerne im Industrial, im Grind- und
im Metalcore und sogar progressiven Elementen ist die Band nicht abgeneigt. Was
jetzt nach einem vertrackten Album tönt, ist in Tat und Wahrheit aber ein enorm
abwechslungsreiches Hörerlebnis, bei der es Mastic Scum schaffen, alle Elemente
songdienlich zu verpacken.
Mastic
Scum schreiben wahre Groove Monster mit Stakkato Riffs und kombinieren sie
scheinbar mühelos mit Fear Factory Elementen und Blastbeat Passagen. Drummer
Man Gandler treibt die Band mit seinem Spiel immer wieder punktgenau nach vorne
und Sänger Maggo Wenzel brüllt sich die Seele aus dem Leib.
«Icon»
bildet also irgendwie eine Brücke zwischen modernem Metal und traditionellem
Stoff. Da die Band viele Einflüsse in die Songs packt, würde ich von einem
Blindkauf abraten. Macht euch selber ein Bild, am besten ihr zieht euch das
Video zu «Slavebreed» rein, denn der Song zeigt gut, was euch erwartet.


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