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Mastic Scum - Icon



Release Info: 2022 - MDD - Full Length 
Band Info: Österreich - 1992 - Death Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Digital Dementia
2. Room 23
3. Slavebreed
4. Front Toward Enemy
5. Doomsayer
6. Virtual Irreality 3.0
7. Twice The Pain
8. Negation
9. Create And Destroy
10. Retribution

Laut Label zählen Mastic Scum zu den bekanntesten Metal Exporten Österreichs. Nun, mir sagte die Band bisher nichts, das obwohl bereits fünf Alben veröffentlicht wurden und die Bandgründung auch bereits vor über 30 Jahren stattfand. Neun lange Jahre dauerte es seit dem letzten Album, bis nun mit «Icon» ein Nachfolger eingeprügelt wurde.

Schwierig gestaltet sich auch die Schubladisierung der Band. Die Basis bildet Death Metal, aber Mastic Scum bedienen sich auch gerne im Industrial, im Grind- und im Metalcore und sogar progressiven Elementen ist die Band nicht abgeneigt. Was jetzt nach einem vertrackten Album tönt, ist in Tat und Wahrheit aber ein enorm abwechslungsreiches Hörerlebnis, bei der es Mastic Scum schaffen, alle Elemente songdienlich zu verpacken.

Mastic Scum schreiben wahre Groove Monster mit Stakkato Riffs und kombinieren sie scheinbar mühelos mit Fear Factory Elementen und Blastbeat Passagen. Drummer Man Gandler treibt die Band mit seinem Spiel immer wieder punktgenau nach vorne und Sänger Maggo Wenzel brüllt sich die Seele aus dem Leib.

«Icon» bildet also irgendwie eine Brücke zwischen modernem Metal und traditionellem Stoff. Da die Band viele Einflüsse in die Songs packt, würde ich von einem Blindkauf abraten. Macht euch selber ein Bild, am besten ihr zieht euch das Video zu «Slavebreed» rein, denn der Song zeigt gut, was euch erwartet. 





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