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Sacrificium - Oblivion



Release Info: 2023 - Nordic Mission - Full Length
Band Info: Deutschland - 1993 - Death Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Annihilated
2. Martyrium
3. From Above
4. Born Guilty
5. Where All Prayers Fail
6. Eye For An Eye
7. Decadence Reign
8. Cohorts Of Oblivion
9. Death From Within
10. Written In My Scars

Just zum dreissigjährigen Bandjubiläum veröffentlichen die deutschen Death Metaller von Sacrificium ihr erst viertes Studioalbum. Zwischen dem letzten Werk «Prey For Your Gods» und «Oblivion» liegen genau 10 Jahre.

Das «Elements Of Rock» in Uster vom 17. – 19. März ist ein Festival für Bands mit einem positiven Bezug zum christlichen Glauben. Dieses Jahr treten unter anderem Crystal Ball, Wytch Hazel oder Majestica auf. Was das mit Sacrificium zu tun hat? Nun, auch Sacrificium spielen dort auf, also haben wir es mit einer christlichen Band zu tun, was ja auch der Bandname schon suggeriert. Die Band ist aber nicht - wie Stryper oder Bloodgood - übertrieben missionarisch unterwegs. Doch wenden wir uns der Musik zu.

Der Opener «Annihilated» gehört schon mal zu den besten Death-Metal Songs, die mir dieses Jahr durch die Ohren rauschten. Tolle Riffs, brutaler Gesang und High-Speed Attacken par Excellence. Ebenso überzeugend geht die Band beim thrashigen «Born Guilty» oder das, an Arch Enemy erinnernde «Death From Within», zu Werke. Man setzt auf abwechslungsreiches Songwriting und lässt sich auch durch Thrash oder klassischen Metal inspirieren. Kurzum: «Oblivion» ist ein starkes Stück Todesblei geworden.

Die Frage ob man sich das Album auch ohne christlichen Bezug (wie ich…) ins Regal stellen sollte, muss jeder für sich beantworten. Wenn ich allerdings durch meine Sammlung schaue, finde ich so manche Band, die ich eigentlich nur der Musik wegen höre und nicht wegen derer politischen Einstellung oder Glauben (Iced Earth, Ted Nugent oder die oben genannten Majestica und Crystal Ball). Von mir also einen Daumen hoch!




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