Bewertung: 8
1. Annihilated
Just
zum dreissigjährigen Bandjubiläum veröffentlichen die deutschen Death Metaller
von Sacrificium ihr erst viertes Studioalbum. Zwischen dem letzten Werk «Prey
For Your Gods» und «Oblivion» liegen genau 10 Jahre.
Das
«Elements Of Rock» in Uster vom 17. – 19. März ist ein Festival für Bands mit
einem positiven Bezug zum christlichen Glauben. Dieses Jahr treten unter
anderem Crystal Ball, Wytch Hazel oder Majestica auf. Was das mit Sacrificium
zu tun hat? Nun, auch Sacrificium spielen dort auf, also haben wir es mit einer
christlichen Band zu tun, was ja auch der Bandname schon suggeriert. Die Band
ist aber nicht - wie Stryper oder Bloodgood - übertrieben missionarisch unterwegs.
Doch wenden wir uns der Musik zu.
Der
Opener «Annihilated» gehört schon mal zu den besten Death-Metal Songs, die mir
dieses Jahr durch die Ohren rauschten. Tolle Riffs, brutaler Gesang und
High-Speed Attacken par Excellence. Ebenso überzeugend geht die Band beim
thrashigen «Born Guilty» oder das, an Arch Enemy erinnernde «Death From Within»,
zu Werke. Man setzt auf abwechslungsreiches Songwriting und lässt sich auch
durch Thrash oder klassischen Metal inspirieren. Kurzum: «Oblivion» ist ein
starkes Stück Todesblei geworden.
Die
Frage ob man sich das Album auch ohne christlichen Bezug (wie ich…) ins Regal
stellen sollte, muss jeder für sich beantworten. Wenn ich allerdings durch meine
Sammlung schaue, finde ich so manche Band, die ich eigentlich nur der Musik
wegen höre und nicht wegen derer politischen Einstellung oder Glauben (Iced
Earth, Ted Nugent oder die oben genannten Majestica und Crystal Ball). Von mir
also einen Daumen hoch!


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