Bewertung: 8,5
1. Waste Of Humanity
Aus der schier unerschöpflichen Metalquelle Schwedens kommt dieses Trio daher und knallt uns mit ihrem Debütalbum gleich mal ein fettes Brett vor den Latz.
Messerscharfe Riffs, brutaler Gesang gepaart mit Melodien, die so auch von In Flames stammen könnten. «Waste Of Humanity» gibt die Richtung der knapp 50 Minuten vor, die von der herausragenden Gitarrenarbeit von Tage Andersson, den treibenden Drums von Thomas Ohlsson, sowie den düsteren Vocals von Lawrence Mackroy leben. Auf «Enslaved», einem der Highlights des Albums, gibt es auch cleane Vocals zu hören. Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit hier ein starker Track nach dem anderen folgt. «Colonized By The Dark» glänzt erneut mit Cleangesang im hymnischen Refrain und auch das düstere «Nailed To The Cross» ist ein echter Kracher geworden. Dazu gibt es ein geiles Artwork und eine anständige, fette Produktion.
Wer Innovation liebt, wird mit dem Album kaum glücklich, aber Melodic Death Fans
von In Flames, Dark Tranquillity oder Insomnium müssen hier zumindest mal reinhören,
denn «Suffocated By The Sun» ist ein erstaunlich starkes Debüt geworden! Die CD
Version bietet dazu einen Bonustrack, nämlich ein Instrumental namens «The
Blackscape».


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