1. Astral Combat
Aus den USA stammt diese Todesblei Kapelle, die EP’s wohl regulären Alben vorzieht. Das ist nämlich bereits die dritte EP, demgegenüber steht nur ein vollständiges Werk namens «Black Crusades» von 2015.
Nachdem man die offenen Posten des Gitarristen mit Gruftspüre (was für ein Name…) und die des Drummers mit Contagion besetzt hat, will die Band nun also erneut angreifen. Insgesamt vier Songs werden präsentiert, wobei das dreiminütige titelgebende Instrumental ein Grund für die Erfindung der Skip Taste ist. Daneben aber gibt es satt auf die Ohren, mit einer Urgewalt bricht «Astral Combat» über den Hörer hinein und sofort fällt die starke Gitarrenarbeit auf, die neben der tiefen Stimme von Conqueror Horus alias Anton Escobar ein Merkmal der Band ist. Man orientiert sich dabei mitnichten nur am amerikanischen Death Metal, sondern man hört auch immer eine Vorliebe für skandinavischen Todesstahl im Sound des Vierers.
«Age Of Darkness» ist sicher kein
Meilenstein bietet aber dem Käufer grundsoliden, stark gespielten Death Metal
der in seiner Machart doch in die Autopsy und At The Gates Richtung schielt.


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