Die
Magyaren vereinen eine explosive Mischung aus Melodic Death, Power und Folk
Metal, mit catchy Melodien und eingängigen Refrains. Der Opener «Hellbent Horde»
ballert schön nach vorne, wird von einem eingängigen Riff begleitet und von den
harschen Vocals von Blacksmith veredelt. Das können auch Ensiferum nicht besser!
«Ignis Fatuus» startet mit einer akustischen Folk Einlage, bevor die Drums
wieder für Schnelligkeit sorgen. Der einsetzende Klargesang sorgt für Abwechslung
einer gehörigen Prise Epik. «To Die By The Succubus» reiht sich nahtlos in
diese Reihe grandioser Songs ein, diesmal schimmert rifftechnisch sogar Amon
Amarth durch. Was bitteschön ist das für ein Start in dieses Album? «My Hellish
Hunt» setzt dem ganzen noch die Krone auf, geniales Solo inklusive. Weil die Ungarn
auch in der zweiten Hälfte des Albums mit «Fenrirs Sons», «Facing The Kraken» und
dem über achtminütigen «Monsters Among Us» drei weitere Oberkracher abliefern
und man Ausfälle nicht findet, steht am Ende eine hohe Bewertung fest.
Nörgler
werden vielleicht die fehlende Innovation bemängeln und dass Grymheart etwas zu
offensichtlich nach Ensiferum klingen. Mir ist das so ziemlich schnuppe, so
lange man solch starke Songs im Köcher hat. Toller Einstand der Ungarn!


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