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Game Over - Hellframes



Release Info: 2023 - Scarlet - Full Length
Band Info: Italien - 2008 - Thrash Metal
Bewertung: 7,5


Songs

1. Visions
2. Call Of The Siren
3. Path Of Pain
4. The Cult
5. Count Your Breaths
6. Atonement
7. Deliver Us
8. Synthetic Dreams
9. My World Dies Screaming
10. Hellframes

Beim Ausdruck «Game Over» denke ich zwar zuerst an die «SAW» Filme, aber es gibt da in unserem südlichen Nachbarland auch eine Metal Band die bereits seit 2008 lärmt und mit «Hellframes» nun ihr fünftes Album veröffentlicht. Dabei überrascht die Band, indem sie den typischen Thrash Pfad das eine oder andere Mal verlässt.

Bei «Hellframes» handelt es sich nicht um ein Konzeptalbum, aber ein paar Songs handeln von einem Priester aus dem 15. Jahrhundert, der einen okkulten Kult ins Leben rief und in der Neuzeit durch moderne Technologie das Böse entfesselt. Musikalisch scheinen Game Over den klassischen Metal entdeckt zu haben und so klingt die Scheibe frisch und abwechslungsreich. So knallt zu Beginn «Call Of The Siren» durch die Boxen und punktet mit Schnelligkeit, aber auch mit viel Melodie. Viel gemässigter ist «Path Of Pain», der sich aber recht schnell als eines der Highlights entpuppt. Mit «Count Your Breaths» ist sogar eine Halbballade am Start, die ebenfalls das gute Songwriting der Italiener unterstreicht. Wäre nun das treibende «Deliver Us» gefolgt, wäre alles gut gewesen, leider nimmt das Instrumental «Atonement» der Scheibe etwas den Drive. Mit dem über achtminütigen Titelsong endet die Scheibe mit einem dicken Ausrufezeichen.

«Hellframes» erinnert mich in seiner Machart etwas an die neusten Alben der Dänen Artillery. Game Over erfinden das Rad nicht neu, aber haben eine wirklich gute Scheibe am Start.




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