Beim
Ausdruck «Game Over» denke ich zwar zuerst an die «SAW» Filme, aber es gibt da
in unserem südlichen Nachbarland auch eine Metal Band die bereits seit 2008
lärmt und mit «Hellframes» nun ihr fünftes Album veröffentlicht. Dabei überrascht
die Band, indem sie den typischen Thrash Pfad das eine oder andere Mal
verlässt.
Bei
«Hellframes» handelt es sich nicht um ein Konzeptalbum, aber ein paar Songs
handeln von einem Priester aus dem 15. Jahrhundert, der einen okkulten Kult ins
Leben rief und in der Neuzeit durch moderne Technologie das Böse entfesselt.
Musikalisch scheinen Game Over den klassischen Metal entdeckt zu haben und so
klingt die Scheibe frisch und abwechslungsreich. So knallt zu Beginn «Call Of
The Siren» durch die Boxen und punktet mit Schnelligkeit, aber auch mit viel
Melodie. Viel gemässigter ist «Path Of Pain», der sich aber recht schnell als
eines der Highlights entpuppt. Mit «Count Your Breaths» ist sogar eine
Halbballade am Start, die ebenfalls das gute Songwriting der Italiener
unterstreicht. Wäre nun das treibende «Deliver Us» gefolgt, wäre alles gut
gewesen, leider nimmt das Instrumental «Atonement» der Scheibe etwas den Drive.
Mit dem über achtminütigen Titelsong endet die Scheibe mit einem dicken
Ausrufezeichen.
«Hellframes»
erinnert mich in seiner Machart etwas an die neusten Alben der Dänen Artillery.
Game Over erfinden das Rad nicht neu, aber haben eine wirklich gute Scheibe am
Start.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen