1. Me To Lichno Tou Astro
2. The Foundations
3. Reborn In Virtue
4. Profound Loss
5. A Ahite Flame For The Fear Of Death
6. Premonitions Of The Final Hour
7. The Lord Of Light
Draußen scheint die Sonne, Vögel zwitschern, der ganze Sommerzinnober. Und ich habe keinen Bock auf die ganze Scheiße. Warum? Weil ich THE TEMPLE höre, weshalb in meinem Herzen Winter herrscht. Der Zeitpunkt, den die Griechen zum Release ihres Debutalbumsa auserkoren haben, könnte unpassender nicht sein, aber die Wirkung gibt ihnen Recht. "Forevermourn" ist ein übermächtiges Stück Doom Metal. Doom im Allgemeinen ist ja gerade sowas wie "in", aber wenn man sich die ganzen gefeierten Retrotruppen mal genauer anhört, ist es doch nur glorifizierte Kiffermusik und weil ich so anti bin, stehe ich dieser Welle kritisch gegenüber. Auch weil ich so anti bin, kommen THE TEMPLE so prima bei mir an. Pessimistische Riffs, bedrückte Akkorde, klagender Gesang, die ganze Schiene, aber mit Unmengen an Druck dahinter, ein gnadenlos heavyes Machwerk. Mal klassisch nach CANDLEMASS-Manier, mal angeblackt mit MGLA-Shreds, oft verzweifelt nach Patrick Walker-Machart. Puh, kurze Review. "Forevermourn" lässt keine Wünsche offen. Die Atmosphäre ist ergreifend, die Riffs durchdacht, das Feeling erhaben. Kaufen! (BLEEDING 4 METAL 9 / 10)


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