Bewertung: 8
1. Manifesting Darkness
Bands
wie Hellripper oder Knife haben dem schwarz angehauchten Thrash neues Leben
eingehaucht und Bewitcher müssen hier definitiv auch genannt werden. Das letzte
Album «Cursed Be Thy Kingdom» war ein ganz starkes Statement der Amerikaner aus
Portland.
Bei
«Deep Cuts & Shallow Graves» handelt es sich um eine Compilation aus zwei
neuen Songs, einem Mötley Crüe Cover (die Verwurstung von «Bastard» ist mehr
als gelungen) und einem ganzen Haufen Demos. So fanden die ersten drei Demos «Satanic
Panic», «Wild Blasphemy» und «Midnight Hunters» den Weg auf die Zusammenstellung.
Die beiden neuen Songs «Manifesting Darkness» und «Our Lady Of Speed» sind eigentlich
schon Kaufgrund genug und machen mächtig Appetit auf ein neues Album. Die
Demoaufnahmen sind eigentlich ganz gut produziert und machen eine Menge Spass,
weil Bewitcher es stets schaffen, die Rohheit ihrer Musik mit einer
Eingängigkeit zu verbinden, wie ich es bei einer Blackend Thrash Band nicht
erwarten würde.
Auch
wenn ich kein Fan von Compilations mit Demoaufnahmen und unveröffentlichten
Songs bin (meist hat es ja einen Grund landen diese Songs nicht auf einem Album)
kann ich mich mit dieser Ansammlung durchaus anfreunden, auch wenn ich Neulingen
auch rate, sich mit den Studioalben näher zu beschäftigen. Das vorliegende Demo
Material ist aber auch zu stark um zu versanden und in Vergessenheit zu geraten.
Man höre sich nur «Wild Blasphemy» oder «Black Speed Delirium» an…


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