Bewertung: 6,5
1. Another Future
Aus
Schweden kommt das Trio «The Vice», welches drei Jahre nach dem Debüt «White
Teeth Rebellion» mit dem Nachfolger aufwartet. Die Band in eine Schublade zu
stecken, ist nahezu unmöglich. Die Band wirft Black, Alternative, Pop, Gothic,
Doom und Rock ‘n’ Roll in einen Topf und köchelt daraus eine einzigartige Suppe.
Der
Opener «Another Future» ist ein Opener, der den Weg aufzeigt. Im Midtempo
angesiedelt und mit interessanten Gitarrenmelodien und harschem Gesang erzeugt
er eine Atmosphäre, welche man nicht allzu häufig zu hören bekommt. Das mit
Piano-Klängen startende «Lit De Parade» entwickelt sich zu einem melodiösen
Stampfer, der mit seinen Chören im zweiten Teil der melancholischste Song ist. «Be
Afraid» ist ein Stück, welches am ehesten an skandinavischen Black Metal
erinnert.
The
Vice haben ein Album am Start, dass seine Freunde finden wird. Es ist nicht
alltäglich und es braucht deshalb auch ein paar Umdrehungen. Dabei treffen
nicht alle Songs meinen Nerv und deshalb ist die Bewertung diesmal wirklich
nicht allzu vielsagend. Hört am besten rein und macht euch selbst ein Bild von
dem Album.


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