1. Twist Of Cain
2. Not Of This World
3. She Rides
4. Soul On Fire
5. Am I Demon
6. Mother
7. Possession
8. End Of Time
9. The Hunter
10. Evil Thing
Als sein Solo-Debüt 1988 erschien, war von Glenn Danzigs Horrorpunk-Vergangenheit bei den Misfits darauf kaum noch etwas zu hören. Stattdessen regierte Düster-Rock mit ausgeprägter Blues-Kante und einer kleinen Prise Metal. Es ist erstaunlich, wie wenig der Zahn der Zeit dem Album anhaben konnte. Das liegt zum einen an dem angenehm erdigen Sound, der so etwas wie die Antithese zu den aufgeblasenen 80er-Jahre-Produktionen darstellt, zum anderen aber natürlich an den Songs an sich. "Twist of Cain", "She Rides", "Soul on Fire" und "End of Time" sind schon wirklich gut, aber dann ist da halt noch eine alles überragende Nummer: richtig, "Mother". Dazu muss man wohl nicht mehr viel sagen. Obwohl das Lied mit seinen drei Akkorden ausgesprochen simpel gestrickt ist, kann ich mich auch nach zig Jahren nicht daran satthören. "Danzig" bekommt von mir nur deswegen lediglich vier Sterne, weil der Nachfolger "Danzig II: Lucifuge" (1990) noch einen draufsetzen konnte und für mich das klare Highlight in der Diskografie von Glenn Allen Anzalone darstellt. Über das, was der Mann in den letzten Jahren musikalisch so getrieben hat, deckt man hingegen besser den Mantel des Schweigens... (AMAZON)
Als sein Solo-Debüt 1988 erschien, war von Glenn Danzigs Horrorpunk-Vergangenheit bei den Misfits darauf kaum noch etwas zu hören. Stattdessen regierte Düster-Rock mit ausgeprägter Blues-Kante und einer kleinen Prise Metal. Es ist erstaunlich, wie wenig der Zahn der Zeit dem Album anhaben konnte. Das liegt zum einen an dem angenehm erdigen Sound, der so etwas wie die Antithese zu den aufgeblasenen 80er-Jahre-Produktionen darstellt, zum anderen aber natürlich an den Songs an sich. "Twist of Cain", "She Rides", "Soul on Fire" und "End of Time" sind schon wirklich gut, aber dann ist da halt noch eine alles überragende Nummer: richtig, "Mother". Dazu muss man wohl nicht mehr viel sagen. Obwohl das Lied mit seinen drei Akkorden ausgesprochen simpel gestrickt ist, kann ich mich auch nach zig Jahren nicht daran satthören. "Danzig" bekommt von mir nur deswegen lediglich vier Sterne, weil der Nachfolger "Danzig II: Lucifuge" (1990) noch einen draufsetzen konnte und für mich das klare Highlight in der Diskografie von Glenn Allen Anzalone darstellt. Über das, was der Mann in den letzten Jahren musikalisch so getrieben hat, deckt man hingegen besser den Mantel des Schweigens... (AMAZON)


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