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God Dethroned - Bloody Blasphemy



Release Info: 1999 - Metal Blade - Full Length
Band Info: Niederlande - 1991 - Death Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. Serpent King
2. Nocturnal
3. The Execution Protocol
4. Boiling Blood
5. A View Of Ages
6. Soul Capture 1562
7. Under The Golden Wings Of Death
8. Firebreath
9. Bloody Blasphemy

Mit „The Grand Grimoire“ meldeten sich die Holländer lautstark zurück und bewiesen, das „The Christhunt“ nur ein leise Ankündigung für eine wahre Kakophonie war. „The Grand Grimoire“ überbot die Erwartungen bei weitem und ist im Nachhinein eine astreine Death Metal Platte mit vielen klasse Melodien und modernen Einflüssen. Kann der Nachfolger dagegen anstinken? Nicht ganz. Die Mischung stimmt auch hier wieder; Melodien, Aggression, Atmosphäre, Black, Death, Thrash, dies alles fließt in einen eigenen Sound zusammen, den man inzwischen schon als „typisch“ God Dethroned nennen kann und es ist auch wieder ein etwas Midtempo orientiertes Stück mit einer Riesenportion Atmosphäre auf dieser CD, welches fast an „Under a Silver Moon“ herranreichen kann. Aber eben nur fast und das ist auch das Problem dieser Scheibe: Der Vorgänger war zu stark, das neue Material klingt dagegen einfach ein wenig zu fade, auch wenn es selbst für sich gesehen ziemlich gut ist. Die Vier aus dem Kifferparadis setzen die Songs verdammt gut in Szene und können sogar richtig gut Keyboards, Frauengesang und Piano einsetzen, ohne auch nur einen Hauch an Aggression zu verlieren. Nur leider waren ähnliche Songs schon auf dem Vorgänger ein wenig besser drauf. Man kann aber auf keinen Fall sagen, daß die Band abgefallen wäre, vielmehr ist das dritte Album im direkten Vergleich zu „The Grand Grimoire“ ein Stillstand und enttäuscht somit ein wenig die hohen Erwartungen, die an dieses Album gestellt wurden. Das sollte jetzt aber wirklich keinen Fan derber und melodischer Musik davon abhalten, sich dieses Teil hier zuzulegen, den nach wie vor gehören God Dethroned zu einen der besten Bands des Genres und das wird sich mit diesem Album nicht ändern. Und wenn man seine Erwartungshaltung vielleicht nicht so hoch angesetzte hätte, wäre man vielleicht auch etwas zufriedener mit diesem Album gewesen. Nehmt euch an mir Schwarzseher also kein Vorbild und genießt das Album einfach wie es ist: Ein gnadenlos gutes Brett.(METAL.DE 7 / 10)


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