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Whiteabbey - Words That Form The Key



Release Info: 2024 - Metalopolis - Full Length
Band Info: Nordirland - 2020 - Symphonic Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Reality
2. Dragonfire
3. Hold Fast
4. Just Hold Me 
5. You Should Be Running
6. All In The Past
7. Ireland's Final Witch
8. Celtic Curse
9. Think Of Me Sometimes

Während 2020 die Welt stillstand, haben sich Gitarrist Steve Moore (Stormzone) und Tamara Bouwhuis (Ex-Dim Crimson) zusammengetan und Whiteabbey ins Leben gerufen. Scheinbar sprudeln die Ideen nur so, denn «Words That Form The Key» ist mittlerweile schon das dritte Album.

Die ersten beiden Alben sind mir nicht bekannt, aber das kann ja auch ein Vorteil sein, wenn man unvoreingenommen an die Sache geht. Die Band spielt Symphonic Metal, ein Genre das in den letzten Jahren etwas stagniert ist. Nun, Whiteabbey werden das nicht grundlegend ändern, haben aber durchaus ein hörenswertes Album am Start. Man verzichtet auf übertriebene opulente Orchestrierungen und geht eher «straight» ans Werk, was ein Song wie «Hold Fast» perfekt beweist. Dieser schlägt eine Brücke zum traditionellen Metal wie ihn die Hauptband von Steve Moore spielt. Aber auch locker-flockige Melodic Perlen wie «Dragonfire», genretypische Songs wie «You Should Be Running» oder balladeske Töne («All In The Past») gibt es zu entdecken. Tamara’s Stimme hat eine angenehme Stimmfarbe und sie weiss mit ihrem Organ sehr abwechslungsreich umzugehen.

Whiteabbey gehen durchaus frisch und mit Enthusiasmus ans Werk, auch wenn in der zweiten Hälfte die Luft etwas dünner wird. Ungewohnt ist übrigens auch die Wahl des Coversongs bei dem die Band die Charts gut studiert hat und sich für Maria Mena’s Megahit «Just Hold Me» entschieden hat und einen symphonisch bombastischen Anstrich erhalten hat. Ein solides, phasenweise sogar gutes drittes Album der in Whiteabbey (Nordirland) ansässigen Band.





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