Den musikalischen Hinweis auf Referenzbands wie Candlemass, Warhorse und Bathory kann man durchaus zustimmen, wobei die letztgenannte Band wohl den überwiegenden Einfluss, auf das sechs Songs umfassende Werk „Usurper Of The Oaken Throne“, der dennoch relativ eigenständigen Band Thronehammer beinhaltet. Schon der sphärische und recht rohe Opener „Behind The Wall Of Frost“, mit seinen über siebzehn Minuten Laufzeit, baut einen nahezu kontinuierlichen Spannungsbogen auf und punktet zudem mit Abwechslungsreichtum, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. In dem nachfolgenden „Conquered And Erased“, fallen die Übergänge noch etwas konträrer aus, bevor das knapp zwanzigminütige „Warhorn Master“, trotz starker Gitarrensoli und akustischen Passagen, insgesamt gesehen doch ein paar Minuten zu lang wirkt, was allerdings Jammern auf hohem Niveau gleichkommt. Nach zwei wirklich nur vergleichsweisen „Shorttracks“ läuten die brachialen Riffs den teilweise apokalyptisch angehauchten und letztendlich abschließenden viertelstündigen Titeltrack ein und runden damit ein harsches und zudem episches Debütalbum ungewöhnlich gelungen ab. Fazit: Daumen hoch! (CROSSFIRE 8 / 10)
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