Die italienische Black Metal-Kapelle MALNÀTT wurde bereits 1999 gegründet, aber erst nach großem Personalwechsel Anfang 2007 wandte man sich dem dunklen Pfad zu (vorher zockte man Thrash Metal). In dieser Besetzung wurde nun das dritte Album eingetrümmert. Als Einflüsse gibt man SHINING/ ENSLAVED/ TAAKE oder NEGURA BUNGET an, was man so durchaus stehen lassen kann. Denn neben aller vorhandenen Raserei hat man auch immer wieder depressiv-melancholische Parts dabei, z.B. im recht langen Opener „Fantasimi“, der am Ende eher in Gothic-Gefilden watet. Dafür sorgen auch die Keyboards und der Gesang von Frau Lava Naigra. Die Produktion ist recht gut, Italien macht sich da mittlerweile! In den melodischeren Passagen erinnert man natürlich an DIMMUMORTAL, wofür aber auch das krächzige (aber volle) Organ von Fronter Porz (hä?) sorgt. Ein atmosphärischer und langsamerer Track wie „Novembre“ dürfte vor allem auch NAGLFAR-Fans die Nieten aufstellen! Geiles Teil. Ansonsten gibt es während der 45 Minuten natürlich auch massive Rasereien, bei denen besonders Schlagzeuger Canaja positiv auffällt. Der Wechsel zwischen schnellen Stücken („Penombre“/ „Pingi Tu Che Hai“) und den langsameren Bombast-Groovern („Sono Una Creatura“) macht den Reiz dieser Scheibe aus. Black Metaller checken diese feine Scheibe am Besten mal an! (TERRORVERLAG 10 / 10)
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