Release Info: 1988 - Steamhammer - Live
Band Info: Deutschland - 1981 - Thrash Metal
Bewertung: 8
Bewertung: 8
1. Persecution Mania
2. Outbreak Of Evil
3. Conqueror
4. Iron Fist
5. Obsessed By Cruelty
6. Nuclear Winter
7. Electrocution
8. Blasphemer
9. Enchanted Land
10. Sodomy & Lust
11. Christ Passion
12. Bombenhagel
13. My Atonement
14. Conjuration
Mit einem nahezu perfekten Mix (der Bass übertönt die Gitarre während der Strophen und Refrains tatsächlich einmal fast, während die Soli höher steigen, um gehört zu werden) und einer guten, soliden Auswahl an Material aus all ihren damaligen Veröffentlichungen präsentierten Sodom auf diesem Album ihren strafferen und reiferen Ansatz mit Stil. Die Drums sind laut und dröhnend, und leider zeigt dies die Zeitprobleme, die Chris Witchhunter oft mit dem Rest der Band hatte. Er eilt dem Rest der Band oft voraus, wodurch sie manchmal mehr als ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten klingen. Abgesehen davon trägt sein knallharter Enthusiasmus die Songs wirklich auf ein neues Level an Kraft und Aggression, und sein Drumsolo in der Mitte von „Obsessed By Cruelty“ ist tatsächlich verdammt gut. Frank Blackfires technisches Know-how trägt ebenfalls dazu bei und verleiht ihrem ansonsten rohen Sound eine professionellere Note – sein Gitarrensolo ist ziemlich beeindruckend. Tom, nun ja, er klingt wie Tom Angelripper, der seinen wütenden und giftigen Gesang perfekt über seinen „Set Controls to ANNIHILATE“-Fuzz-Bass spuckt. Wie erwähnt, wird eine gute Auswahl an Songs gecovert, vom Opener „Persecution Mania“ bis hin zu „Outbreak of Evil“. Sie decken das gesamte Spektrum dessen ab, was sie gemacht haben, und machen aus diesen klobigen und schlampigen älteren Songs wie „Blasphemer“ brüllende Zerstörungsmaschinen. Das Motorhead-Cover von „Iron Fist“ wirkt allerdings ein wenig oberflächlich, als wäre es nur so zum Spaß angehängt worden. Hätte ein weiteres Original vertragen können, danke, Jungs. Die hörbaren Gesänge von „Bombenhagel!!!“ werden natürlich schließlich mit einem fetzigen Durchlauf des betreffenden Songs zum Abschluss des Sets belohnt. Perfekt? Nein, nicht ganz – das lockere Trommeln und das träge Motorhead-Cover schmälern dieses Album. Davon abgesehen muss das hier in Ihrer Sammlung sein, und normalerweise befürworte ich Live-Alben von niemandem. Dies ist eine perfekte Momentaufnahme davon, wo diese bahnbrechenden deutschen Thrasher zu dieser Zeit waren, und schon allein aus diesem Grund muss es bei Ihnen zu Hause sein und Ihre Lautsprecher ruinieren. Machen Sie es sich zu eigen, es wird Ihre Zeit und Ihr Geld wert sein.(METAL ARCHIVES)


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