1. Torture
Der Name Speedica wird wohl nur den Wenigsten ein Begriff sein. 1986 in den Niederlanden aus der Cover Band Anger hervorgegangen, veröffentlichte man zwei Demos, ein Split und ein Livealbum, sowie eine Compilation, bevor man sich 1994 in Form umbenannte. Vic Records nahmen sich nun der Compilation (welche ursprünglich 1998 erschien) an und schmeisst die CD mit neuem Cover auf den Markt.
Bearbeitet wurde das Material aber nicht, die Produktion hat eher Demo Charakter, entsprechend roh klingt der doch etwas stumpfe Speed Metal. Einzig die Gitarrenarbeit von Marcel Coenen sticht aus dem doch durschnittlichen Songmaterial heraus. Der Gesang von Hans Reinders dürfte allerdings die Gemüter spalten. Die teils hohen Screams sind nicht für alle Ohren gemacht. «Bridge To The End / Laws Of Metal» sticht noch hervor, ist aber etwas zu lang geraten. Auch «Lady Obsession» klingt gar nicht mal schlecht, hier wird das Tempo gedrosselt, was der Band eigentlich gut zu Gesicht steht. Ebenfalls auf die CD haben es zwei Live Versionen geschafft, welche aufgrund der üblen Produktion kaum hörbar sind.
So bleibt «Shadows Of Tomorrow» ein
Output der Marke: ‘Wiederveröffentlichungen die die Welt nicht braucht’. Speedica
hatten in den Achtzigern schon keinen Erfolg und das wird sich mit
allerhöchster Sicherheit auch nicht ändern.
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