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Dragon Skull - Chaos Fire Vengeance



Release Info: 2025 - Eat Metal - Full Length
Band Info: Griechenland - 2022 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5


Songs:


1. Brethren
2. Dragon Riders
3. Skull Crusher
4. War Drums
5. Nampat
6. Skeleton Hand
7. Shield Maiden
8. Blood And Souls

Wenn man ihrem geilen Namen Glauben schenken darf (im Ernst, wie konnte der noch nicht vergeben sein?), ist Dragon Skull die Art von Band, die scheinbar entschlossen ist, das Männlichste zu sein, was man je gehört hat. Der Heavy-Metal-Ansatz der Griechen wurzelt in Manowar, mit Einflüssen von Gruppen wie Grave Digger und Brainstorm, und erzählt Geschichten von Metal-Bruderschaft mit kraftvollem Tempo und gelegentlichem Blick auf thrashige Aggression. Die ausgefeilte Produktion und die eingängigen Strukturen sorgen für eine gewisse Zugänglichkeit, allerdings nie im Stil eines durchschnittlichen Sabaton-Klons. Diese Prämisse wird durch Chaos Fire Vengeance untermauert, die durchweg mit kerniger Musikalität aufwarten. Die Gitarren erzeugen einen glühenden Crunch, der eine düstere Stimmung erzeugt und gleichzeitig gut mit den dröhnenden Rhythmen harmoniert und dem Bass neben den Double Kicks gelegentlich besondere Akzente verleiht. Auch der Gesang verleiht Charakter, vorgetragen mit einem rauen Bariton, der barbarisch klingt, ohne die Melodien aus den Augen zu verlieren, und artikuliert, ohne an Kraft zu verlieren. Der basslastige Bereich könnte zugegebenermaßen als begrenzt angesehen werden, vermittelt aber immer das Gefühl, dass sie genau wissen, wozu sie fähig sind. Das Songwriting strahlt gleichermaßen Selbstvertrauen aus, mit genügend Abwechslung zwischen den Tracks und straffen Strukturen, die mehr als nur geradliniges Hämmern vermuten lassen. Ein Teil von mir hat das Gefühl, dass die Titel von „Skull Crusher“ und „War Drums“ getauscht werden hätten können, da ersterer die herausragenden Trommelwirbel hat, während letzterer den besonders zermalmenden Schritt hinlegt, aber das stört mich nicht allzu sehr, da beides ziemlich umwerfende Songs sind. Die Chorschichten auf den eröffnenden Songs „Brethren“ und „Nampat“ schaffen es auch gut, mitreißende Stimmungen zu erzeugen, wobei letzterer ein besonders kämpferisches Durcheinander in Gang setzt. Insgesamt serviert Dragon Skull mit Chaos Fire Vengeance zufriedenstellend druckvollen Heavy Metal. Es ist eine eher bodenständige Präsentation, die in den falschen Händen zu eintönig hätte werden können, aber die raue Art der Band hat genau den richtigen Charakter, um nicht ausgelutscht zu wirken, und genug Fingerfertigkeit, um auf tieferliegendes Können hinzuweisen. Die Produktion kann zugegebenermaßen manchmal etwas zu komprimiert sein, und die zweite Hälfte schlägt nicht ganz so hart zu wie die erste, aber die Kraft ist ungebrochen. Das ist Heavy Metal fürs Fitnessstudio und die besten Battle-Montagen. (METAL ARCHIVES)



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