Alphabet

Tèlma - Man Eater



Release Info: 2025 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Griechenland - 2017 - Doom Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Lucky Ones
2. Goodbye
3. Serpent
4. Voice
5. Summer
6. Dead End
7. Lamp Post
8. Soil

Zum Glück hat das Label gleich die deutsche Übersetzung mitgeliefert, denn eigentlich singen Tèlma – oder eben Τέλμα – in ihrer Heimatsprache und dementsprechend werden auch die Songs im griechischen Alphabet geschrieben. Die Gründung liegt bereits acht Jahre zurück, nun gibt es endlich das erste Album. 

Wer die griechische Metalszene kennt, weiss das epische Songstrukturen sehr beliebt sind, dass ist hier nicht anders. Das Quartett bietet episch, ausufernden Doom Metal, der mich in erster Linie an die genialen italienischen Doomsword erinnert. Die Stimme von Sänger Vangelis ist also nicht genretypisch klar und hoch, sondern eher tief und rau. Die mitreissende Eingängigkeit dieser Kulttruppe erreichen Tèlma zwar nicht, aber Songs wie «Lucky Ones», «Goodbye» oder das wie zähe Lava fliessende «Lamp Post» sind dennoch nicht von schlechten Eltern. Das orientalisch angehauchte «Dead End» braucht zwar etwas, gewinnt aber in der zweiten Hälfte an Qualität. 

Einige Füller – «Dead End» und «Soil», um mal Zwei zu nennen – muss man in Kauf nehmen. Das Debütalbum zeigt dennoch das Potential der Griechen und ich bin gespannt ob da in den kommenden Jahren noch mehr kommt. 




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