1. Hawk The Slayer
2. Heavy Metal Attack
3. Submission
4. Creeper
5. Flight Of The Griffin
6. Fire In The Sky
7. Hell Runneth Over
8. Judgement Day
9. Travelling Time
Der Titel dieser Rezension ist ein großes Kompliment. Griffin spielt eine klassische und seriöse Variante von traditionellem Metal, die man einfach respektieren muss. Die Bands haben einen ähnlichen Sound und Songwriting-Stil. Der Vergleich mit Saint wird am deutlichsten bei „Heavy Metal Attack“ und „Creeper“, den stärksten Songs des Albums. Erstere Hymne hat einen großartigen Refrain, der Unvorbereitete beim Warten an der Ampel erschrecken kann. William McKays Gesang ähnelt in seiner Phasenlage John Bush, seine Stimme hat jedoch eine schärfere Kante. Die Rhythmusgruppe ist solide und bildet ein gutes Fundament für die Gitarren, die nicht protzig wirken, aber den Songs gut dienen. Diese Band ist eindeutig kein Vehikel für ein einzelnes Mitglied, sondern eine Bandeinheit, deren Ganzes mehr ist als die Summe ihrer Teile. Traditioneller Metal ist am besten, wenn er episch, aber nicht zu langatmig wirkt. Griffin beherrschen diese Kunst sehr gut. Der Sound des Albums ist im unteren und mittleren Bereich schwer, aber genau wie der Gesang haben auch die Gitarren eine etwas schärfere Kante als ihre Gegenstücke bei Saint. Ich würde sie nicht ganz auf eine Stufe mit Armored Saint stellen, da ihre Melodien und Riffs nicht so einprägsam sind. Griffins Musik ist sehr angenehm anzuhören, verfolgt den Hörer aber nicht nach dem ersten Hören so sehr wie ein Song wie March of the Saint, mit Ausnahme von Heavy Metal Attack. Textlich könnte man das Album als Fantasy-Thema bezeichnen, aber auf eine persönliche Art und Weise. Emotionen wie Angst und Stolz sind zentrale Themen. Dass diese CD schwer zu einem vernünftigen Preis zu finden ist, trägt vielleicht zum Mythos von Griffin bei, aber sie sind keineswegs überbewertet. Diese CD wird in die regelmäßige Rotation dieses Rezensenten aufgenommen. Ein fleißiger und geduldiger Metal-Fan kann sie finden, ohne sein Bankkonto zu sprengen, da von Zeit zu Zeit neue Exemplare erhältlich sind. Das Warten lohnt sich. (METAL ARCHIVES)
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