1. The Immortal
Das Artwork suggeriert eigentlich schon, dass man es bei diesem Album um keine leicht verdauliche Kost handelt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben die Schweden ihren Stil von Death Doom in Richtung Progressive Melodic Death verändert. Allerdings verzetteln sich die Nordlichter glücklicherweise nicht in unnötige Frickeleien, sondern spielen äusserst songdienlich.
Die leicht vertrackten Riffs zeigen sich schon beim Opener «Silver Crescent» in Verbindung mit der typisch skandinavischen Melo-Death Schule ergeben ein interessantes Hörerlebnis. Der eingestreute Klargesang macht dabei den Song noch abwechslungsreicher. In die gleiche Kerbe hauen auch Titel wie «Song Of The Cranes» oder das episch anmutende «The Sojourner». Richtig kalt klingt dagegen «Staghorn» bei dem In Mourning mit einem Auge auch Richtung Black Metal schielen.
Wer auf technisch anspruchsvollen, melodisch-melancholischen
und progressiven Death Metal steht, der kommt um dieses Album dieses Jahr kaum
rum. Aber auch Fans von Dark Tranquillity und Insomnium sollten mal reinhören.
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